Parteien im Stadtrat wollen Nutzungsvorschläge sehen - Toilettensanierung in Planung
Konzept rund um den Bahnhof gefragt

Die Stadt hat das Bahnhofsgebäude erworben und wird jetzt die künftige Nutzung überdenken. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
10.03.2015
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Was passiert mit dem Bahnhof in Sulzbach? Nachdem die Stadt das Gebäude erworben hat, stellte Peter Bruckner für die FWU das Thema in den Mittelpunkt: Man freue sich, dass das Stadtbauamt eine Planung zur schnellen Instandsetzung der Bahnhofstoiletten aufgenommen habe - "eine jahrelange Forderung von FWU und Zweckverband Nahverkehr".

Er bat darum, mit dem Mieter des Reisebüros einen neuen Vertrag zu vereinbaren und auch dessen Wünsche bei Erweiterung und Umgestaltung des Erdgeschosses zu berücksichtigen. Zur Überbrückung bis zur Fertigstellung der Toiletten sollte auf die 250 Meter entfernte städtische Anlage im Stadtpark verwiesen werden. "Ein Gesamtkonzept zum Bahnhof wäre unbedingt notwendig."

Dem schloss sich Karl-Heinz Kreiner (FDP/FWS) an. Er fragte auch nach Rechten der Deutschen Bahn im Gebäude. Dr. Stefan Morgenschweis (CSU) hielt das Konzept ebenfalls für unabdingbar, man solle aber mit dem Reisebüro und dem Zweckverband Nahverkehr sprechen. Diese seien eingebunden, versicherte Liegenschaftsverwalter Jürgen Winter. Der Stadtrat stimmte der Idee eines Gesamtkonzepts zu.

Er beschloss auch einen Antrag von Hildegard Geismann (SPD): Die Stadt stellt den Sulzbach-Rosenberger Vereinen, die wegen des Brandschadens den bereits gebuchten Kettelerhaus-Saal nicht nutzen können, kostenlos den Lehrsaal des Feuerwehrhauses in Rosenberg zur Verfügung und verrechnet die Kosten als Vereinsförderung intern.

Joachim Bender (SPD) forderte eine klare Abstimmung im Stadtrat zum Thema Beachvolleyball-Feld, Bürgermeister Michael Göth signalisierte zu einem Antrag von Dr. Patrick Fröhlich (CSU), dass er bereits mit dem Schulamt Kontakt aufgenommen habe wegen einer eventuellen öffentlichen Nutzung des Krötensee-Feldes. Gabi Mutzbauer (Grüne) brachte für ihre Fraktion eine Resolution zum Thema Freihandelsabkommen ein, der der Stadtrat nach kurzer Diskussion im Wesentlichen komplett zustimmte.
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