Patientenfreundliche Umgestaltung des Eingangsbereichs
St. Anna Krankenhaus im Umbruch

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.10.2014
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Zurzeit ist das St. Anna Krankenhaus eine riesige Baustelle. Es wird gebohrt, gehämmert und umgestaltet. Am sichtbarsten für die Öffentlichkeit ist aktuell die Baustelle direkt im Eingangsbereich. Der Haupteingang musste für gut ein Jahr verlegt werden. Die Fassadensteine wurden in Teilbereichen entfernt. Der alte Eingangsbereich ist abgesperrt.

Was hat das St. Anna Krankenhaus vor? Wie wird der neue Eingangsbereich aussehen? In einem Interview erklären der Referent des Vorstands und Projektverantwortliche Andreas Poeplau und der Technische Leiter Hans Maderer über die laufenden Sanierungsarbeiten.

Das St. Anna Krankenhaus sieht mit seinen roten Klinkersteine doch fast wie neu aus. Was bewegt das Kommunalunternehmen "Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach" dazu, den Eingangsbereich neu zu gestalten?

Poeplau: Die roten Steine täuschen. So schön das Krankenhausgebäude aussieht - Technik und bauliche Gestaltung sind veraltet. So war der Eingangsbereich energetisch nicht optimal gestaltet, das ComCenter, sprich der Empfangs- und Kommunikationsbereich, nur schwer sichtbar, und es fehlte eine ansprechende Cafeteria. Die Technik der zentralen Haussteuerung für Beleuchtung, Türen und Sonnenschutz bedarf ebenfalls einer Neugestaltung. All dies packen wir jetzt an - zum Wohl der Patienten.

Wird danach alles besser?

Poeplau: Selbstverständlich, dies ist zumindest unsere Überzeugung. Der Eingangsbereich bekommt eine Hotel-ähnliche Atmosphäre. Großzügige Räumlichkeiten, offene Theken und Möglichkeiten zur Begegnung - dies sind die Eckpfeiler, an denen wir die Neugestaltung des Eingangsbereichs ausgerichtet haben.

Was bedeutet dies konkret?

Maderer: Zunächst einmal wird der gesamte Eingangsbereich mit seiner Zugangsschleuse verlängert. Erst wenn die äußere Tür sich wieder geschlossen hat, öffnet sich die zweite Innentür. Dies hält im Sommer Hitze fern und speichert im Winter besser die Wärme.

Poeplau: Auf der Visualisierung kann man seitlich zum neuen verglasten Eingangsbereich bereits die Freiluft-Sitzflächen einer neuen Besucher- und Patientenkantine erkennen. Die neue Cafeteria ist ebenfalls im Innenbereich zugängig und bietet - neben Snacks - das komplette Verpflegungsprogramm an, das auch unseren Patienten zur Verfügung steht. Sollten unsere Besucher auf ihre Patienten warten, beispielsweise aufgrund einer anstehenden Untersuchung, haben sie dort eine gemütliche Einkehrmöglichkeit. Natürlich können hier auch Patienten und Besucher miteinander Kaffee trinken und sich in entspannter Atmosphäre unterhalten.

Maderer: Das ComCenter, unser kombinierter Empfangs- und Kommunikationsbereich, erhält eine Rezeptions-ähnliche geschwungene Theke. Das Personal des ComCenters ist für die Besucherinnen und Besucher sofort sichtbar. Das verbessert den persönlichen Kontakt. Aber auch die Technik soll verbessert und auf den neuesten Stand gebracht werden, um in Notsituationen rascher reagieren zu können. Patientenfreundlichkeit und -sicherheit sind für die Neugestaltung ausschlaggebend.

Wann wird der neue Eingangsbereich starten?

Poeplau: Sofern alles gut geht, können wir den neuen Eingangsbereich in einem Jahr eröffnen, in etwa zeitgleich mit der Neueröffnung unserer Entbindungsstation, die sich parallel im zweiten Obergeschoss in Bau befindet. Wir freuen uns für unsere Patienten - bitten jedoch um gegebenenfalls auftretende Einschränkungen um Verständnis für diese Maßnahmen.
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