Pflanzenschutzmittel und Förderung der Landwirtschaft Thema im Großenfalz
Winter lässt Unkraut sprießen

Die Referenten bei der Fachtagung (von links): Amtsleiter Willibald Götz und Wolfgang Wittmann (beide Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg), Maximilian Graml (Erzeugerringberatung Oberpfalz), Thomas Mayer (Fachzentrum Pflanzenbau, Regensburg), Werner Heller (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft) und Hans Ertl. Bild: bt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.01.2015
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Wie können Pflanzenschutzmittel so eingesetzt werden, dass sie den gesetzlichen Umweltschutz-Bestimmungen entsprechen, aber auch den wirtschaftlichen Interessen der Landwirtschaft gerecht werden? Bei einer Veranstaltung von Landwirtschaftsamt und Verband für landwirtschaftliche Fachbildung gingen Referenten auf diese Frage ein.

Von Informationen darüber, wie die Technik noch besser genutzt werden kann, über die richtige Dosierung von Pflanzenschutzmitteln bis zu Förderungsmöglichkeiten für Landwirte beim Boden- und Wasserschutz reichten die Referats-Themen bei der Pflanzenschutztagung im Wagnersaal in Großenpfalz.

Die Landwirte sollten den Fortschritt in der Produktionstechnik beim Pflanzenschutz nutzen, dazu ermunterte der stellvertretende Kreisvorsitzende des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung Amberg, Hans Ertel. Ähnlich äußerte sich der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg, Willibald Götz, der über Förderung und Beratung informierte. Die Landwirtschaft stehe beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Blick der Öffentlichkeit und sollte sich deshalb genau an die gesetzlichen Vorgaben halten, gab Werner Heller von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising, Institut für Pflanzenschutz, zu bedenken. Thomas Mayer vom Fachzentrum Pflanzenbau beim AELF Regensburg nannte als Ursache für die Zunahme von Unkraut den milden Winter. Durch diesen konnte sich auch der Gelbfrost in der Oberpfalz stärker etablieren, wie der Teamleiter der Erzeugerringberatung der Oberpfalz, Maximilian Graml, mitteilte. Den Abschluss bildeten Informationen von Wolfgang Wittmann vom AELF Amberg, wie Landwirte beim Boden- und Wasserschutz Fördermöglichkeiten durch Greening und des Bayerischen Kulturlandschaftsprgramm (Kulap) nutzen können.
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