Polizeiinspektion verzeichnet jetzt vermehrt Unfälle
Wild auf der Straße

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
10.12.2014
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Mindestens zwei bis drei Wildunfälle nimmt derzeit die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg jeden Tag auf. Meistens sind dabei Wildschweine und Schalenwild (also vor allem Rehe und Rotwild) betroffen.

Diese Tiere sind so schwer, dass die Unfälle oft immense Schäden an den Autos verursachen, manchmal auch erhebliche Verletzungen bei den Fahrern. "Gerade auf überörtlichen Straßen, auf denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von zu 100 Stundenkilometern ausgefahren wird, kann ein Zusammenstoß mit Wild weitreichende Folgen haben", sagt Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck laut Pressemitteilung der PI.

Auf vielen Strecken habe die Jägerschaft bereits etwas unternommen, etwa Reflektoren angebracht oder Duftzäune angelegt. Zudem weisen Schilder auf bekannte Wildwechselzonen hin. "Dennoch handelt es sich um Wildtiere, deren Gewohnheiten und Reaktionen nicht in jedem Fall vorhersehbar sind", warnt Kernebeck davor, dieses Thema zu unterschätzen. Deshalb bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer hier um eine umsichtige Fahrweise.

Vor allem folgende Tipps liegen Kernebeck am Herzen:

• Fahrbahnränder aufmerksam beobachten, vor allem in der Dämmerung und nachts;

• auf ländlichen Straßen, auf denen Wildwechsel wahrscheinlich ist, langsamer fahren;

wenn das Wild auf die Straße springt, nicht das Auto durch unkontrollierte Brems- und Lenkbewegungen in eine instabile Lage bringen. Oft kommt es dadurch von der Fahrbahn ab und der Unfall fällt noch einmal schwerer aus.
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