Preise für die Ferien-Künstler

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.09.2015
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Die Ferien waren lang, aber alles andere als langweilig. Das zeigen auch die Bilder, die Kinder aus der Region gemalt und an die AZ-Redaktion geschickt haben. Einige der kleinen Künstler dürfen sich jetzt über Preise freuen.

(wpt/lde) Die Bilder halten das fest, was sich eingeprägt hat: den Tag, als es mit dem Opa zum Honigschleudern ging, den Anblick der riesigen Windräder bei der Wanderung, den mühsamen Aufstieg auf den Monte Kaolino. Zu Beginn der Ferien hatten AZ und SRZ zu einem Malwettbewerb eingeladen. Die Kinder sollten ihre schönsten Erlebnisse mit bunten Farben auf Papier festhalten. Zusätzlich flossen Bilder in die Auswahl ein, die bei der Spielebus-Aktion des Landkreises entstanden sind.

Angesichts des Stapels an farbenfrohen Motiven wollte die Redaktion keinen ersten Preis vergeben, sondern hat per Los fünf Einsendungen ausgewählt. Und so gehört Valentina Flierl aus München zu den Gewinnern. Sie war im August bei ihrem Großvater in Gebenbach zu Besuch und malte ein Bild zu vier Ferienausflügen in die Umgebung. Unter anderem hat sie dabei den Piratenspielplatz in Amberg verewigt. Gewonnen hat auch der siebenjährige Paul Willner aus Kastl. Ein besonderes Ferienerlebnis war für ihn die Besichtigung des Kastler Windrades mit seiner Oma. Er malte einen Wald mit Bäumen und Blumen an einem sonnigen Tag, in dem ein großes Windrad zwischen den Baumwipfeln hervorragt.

Über einen Preis darf sich auch Julia Helisch aus Amberg freuen. Sie malte bei der Aktion mit dem Spielebus Maxl unter dem Motto "Wann sehen wir uns wieder?" ein Bild für einen fiktiven Flüchtlingsjungen aus Somalia. Alle Kinder hatten bei dieser Aktion die Aufgabe bekommen, das zu malen, was sie dem Flüchtlingskind bei seiner Suche nach einer neuen Bleibe mit auf den Weg geben würden. Julias Bild zeigt ein mit Herzen verziertes Zelt. Zudem würde das Mädchen dem Buben Geld und etwas zu Essen einpacken. Ein Wörterbuch, um sich in der fremden Sprache zurechtzufinden, und eine Uhr dürfen auf der beschwerlichen Reise ebenfalls nicht fehlen.

An der Maxl-Malaktion waren zwei weitere Nachwuchskünstler beteiligt, die ebenfalls einen Preis erhalten: Sophie Dürer aus Ödthal (Birgland) und Tamina Burkert aus Ransbach. Die Preise stifteten die Amberger Stadtwerke, der Freizeitpark Monte Kaolino Hirschau und das Medienhaus Der neue Tag.
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