Prioritätenliste als Wegweiser

Ein weiterer ISEK-Wunsch war die Öffnung der westlichen Schloss-Wallanlage, um diesen wichtigen Aussichtspunkt wieder zugänglich zu machen.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
30.06.2015
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Es war eine echte Mammutaufgabe. Bei der Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) beteiligten sich erfreulich viele Bürger. Der Stadtrat billigte nun den Maßnahmenplan. Kleine Schritte sollen die Wunschliste abarbeiten.

Wie Diplom-Ingenieur Jens Gerhardt von der begleitenden Firma u.m.s aus Leipzig vor dem Stadtrat zusammenfasste, sei versucht worden, möglichst viele Ideen und Wünsche der Bürger in das ISEK mit einfließen zu lassen. Gelegenheit gab es dazu mehrfach bei drei Fachforen, zwei Bürgerinformationsveranstaltungen und einem Projektaufruf.

Zuletzt äußerten sich die Stadträte über die Fraktionen zu den verschiedenen angedachten Maßnahmen. Alle Änderungswünsche der Kommunalpolitiker konnten nach Abwägung berücksichtigt werden.

Stellungnahmen lagen von der FDP/FWS, CSU und SPD vor. Resultat des gesamten Prozesses ist nun das fast 150-seitige ISEK für das Untersuchungsgebiet "Altstadt Sulzbach". Das Motto zum Prozessablauf für die Realisierung verschiedener Maßnahmen lautet "Umsetzungsorientiert auf konkrete Projekte fokussiert". Um formal mit dem Konzept starten zu können, beschloss der Stadtrat das ISEK sowie die Maßnahmen mit Zeit- und Kostenplan einstimmig. Zu den ins Auge gefassten Projekten zählen unter anderem: Neues Wohnen (Modellhafter Umbau von Wohn- und Geschäftshäusern für das Familienwohnen); Sanierungsberatung; Kommunales Energiemanagement; Grüne Innenhöfe; Öffnung westliche Schloss-Wallanlage; Parkraumneuordnung oder Umbau Storg-Kreuzung.

Zeitraum zehn Jahre

Für die Fraktionen stellten sich Peter Bruckner (FWU), Dr. Stefan Morgenschweis (CSU), Yvonne Rösel (Grüne), 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein (FDP/FWS) und Achim Bender (SPD) nach intensiver Beschäftigung hinter das Konzept. Allen war aber klar, dass vieles wünschenswert sei, aber wegen der finanziellen Situation zurückgestellt werden müsse. Das ISEK biete für zehn Jahre Handlungsfelder. Eine Prioritätenliste mit konkretem Zeitplan soll der nächste Schritt sein.
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