Probebetrieb läuft seit dem 1. Oktober - Feuerwehr testet die Leistungsfähigkeit
Digitalfunk als Herausforderung

Die Feuerwehr-Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes erhielt Karl Stubenvoll (Mitte). Dazu gratulierten ihm (von links) stellvertretender Kreisvorsitzender Franz-Josef Rauch, Kreisbrandrat Fredi Weiß, Bürgermeister Hermann Falk und Kreisbrandinspektor Karl Luber. Bild: u
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.10.2014
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Den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis steht die Einführung des Digitalfunks ins Haus. Bei der Dienstversammlung des Inspektionsbereichs Ost im Steiningloher Gemeinschaftshaus informierte Kreisbrandrat Fredi Weiß die Kommandanten und Vorsitzenden über den Stand des Vorhabens.

Der von Kreisbrandinspektor Karl Luber geleiteten Inspektion Ost gehören 38 Feuerwehren der Städte Sulzbach-Rosenberg (4), Hirschau (7), Vilseck (7) und Schnaittenbach (4) sowie der Gemeinden Hahnbach (8), Gebenbach (2), Freihung (4) und Poppenricht (2) an. Laut Weiß erhielt den Zuschlag für die digitalen Endgeräte im Leitstellenbereich (Amberg sowie Amberg-Sulzbach und Schwandorf) die Firma Abel & Käufl aus Landshut. Alle Gemeinden hätten zwischenzeitlich den Förderbescheid der Regierung der Oberpfalz bekommen. Aktuell liefen die Bestellungen durch die Gemeinden. Die zum Betrieb notwendigen Sicherheitskarten seien bereits geliefert.

Multiplikatoren ausgebildet

Weiß erwähnte auch die Ausbildung der Multiplikatoren in den Feuerwehren an der staatlichen Feuerwehrschule. Seit dem 1. Oktober laufe der Probebetrieb. Nach Auslieferung der Endgeräte testen die Feuerwehren bis zum 31. März 2015 das Digitalfunknetz auf seine Leistungsfähigkeit. Jürgen Ehrnsberger aus Schmidmühlen (Fachkreisbrandmeister Ausbildung) stellte die modulare Truppausbildung vor. Nach dem Basismodul soll der Truppführer Einsatzaufgaben (Personenrettung, Brandbekämpfung, Löschwasserversorgung, Absicherung von Einsatzstellen, einfache Hilfeleistung und Erste Hilfe) sicher bewältigen können. Darüber hinaus müsse er Fähigkeiten in den Bereichen Sprechfunk, Gefahren der Einsatzstellen, Verhalten im Einsatz und Rechtsgrundlagen haben. Ergänzungsmodule böten die Möglichkeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren.

Das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes bekam Karl Stubenvoll, langjähriger Kommandant und Vorsitzender der Feuerwehr Schönlind. In seiner 30-jährigen Dienstzeit hatte Stubenvoll zahlreiche Ämter inne und übte diese mit vorbildlichem Pflichtbewusstsein aus, hieß es in der Laudatio. Außerdem war er Hauptinitiator beim Bau des neuen Feuerwehrhauses.
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