Profis haben das Nachsehen

Xenia Gareis (Mitte), die erst seit seinem Jahr bei der Feuerschützengesellschaft aktiv ist, schnappte ihren erfahrenen Kontrahenten die Stadtkönigscheibe weg. Für den Bürgerkönig Lothar Köstler nahm seine Tochter Eva Fröhlich die Trophäe in Empfang. Die Ehrengäste gratulierten den Siegern. Bild: Petra Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.10.2015
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"Eigentlich kann ich gar nicht schießen", sagte Lothar Köstler, als er vor einigen Wochen zum Wettkampf um den Titel des Stadtkönigs antrat. Doch vielleicht ist an dem Spruch mit dem blinden Huhn und dem Korn etwas dran.

Seit dem Wochenende darf sich Lothar Köstler Stadtkönig nennen. Mit einem 17,2-Teiler ließ er alle Konkurrenten hinter sich. Seine Tochter Eva Fröhlich nahm die Scheibe bei der Siegerehrung im Schützenheim am Lindhofweg entgegen.

Und auch in der Schützenklasse gab es eine faustdicke Überraschung. Denn den Königsschuss gab nicht etwa ein erfahrener Schütze ab: Die junge Xenia Gareis - erst seit gut einem Jahr Mitglied in der FSG 1433 Sulzbach-Rosenberg - gewann.

FSG-Vorsitzender Herbert Bauer war zufrieden mit dem Verlauf der Stadtmeisterschaft und des Stadtkönigschießens. 181 Teilnehmer hätten sich beteiligt, alles sei unfallfrei über die Bühne gegangen, "herrliche 14 Tage" seien es gewesen. Ein großes Lob bekam Bauer vom stellvertretenden Bürgermeister Günter Koller. "In den Herbstmonaten wird in Sulzbach-Rosenberg eh viel geschossen - aber die Stadtmeisterschaft der FSG ist schon immer ein besonderes Highlight im Jahr", sagte er. Er wünschte dem Verein einen reibungslosen Verlauf bei der jetzt anstehenden Umstellung auf elektronische Schießstände. Gauschützenmeister Wolfgang Moll ermutigte Bauer und seine Mitstreiter dazu, an der Stadtmeisterschaft festzuhalten und sie trotz des großen Arbeitsaufwandes weiter jedes Jahr auszurichten, der stellvertretende Landrat Franz Birkl lobte alle, die im Hintergrund zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben.
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