Referenten: Vorsorgeverfügungen für den Fall der Fälle
Rechtzeitig vorsorgen

Maria Singer, Vorsitzende der Unternehmerfrauen, überreichte Eberhard Lenkardt, Dirk Büttner (von links) und Klaus Joller (rechts) Präsente zum Dank für ihre Ausführungen. Die drei Referenten hatten über Pflegeversicherung und Vorsorgevollmachten informiert. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.06.2015
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Um Pflegeversicherung und Vorsorgeverfügungen ging es beim Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk. Dieses Thema beleuchteten die Referenten Klaus Joller, Dirk Büttner und Eberhard Lenkardt. Büttner führte aus, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann zum Pflegefall werde, sei es durch Krankheit oder Unfall.

Daran knüpfte Eberhard Lenkardt an und erklärte, wie wichtig Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Testamente seien. Dadurch könne jeder für den Fall seiner Pflegebedürftigkeit oder Geschäftsunfähigkeit vorsorgen und sein Selbstbestimmungsrecht wahren. Zu vermeiden sei, dass der Staat in private Angelegenheiten eingreife. Schon heute stünden rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland unter rechtlicher Betreuung- Tendenz steigend.

Immer häufiger erfolge die Betreuung nicht durch Verwandte, sondern durch Betreuer, die von Gerichten eingesetzt werden. Klaus Joller sagte, durch Pflegeversicherung und Vorsorgeverfügung könne man koordiniert und auf jede Einzelnen zugeschnitten seinen letzten Lebensabschnitt würdevoll selbst bestimmen.
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