Regen von Pokalen und Preisen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.11.2015
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"Das ist eine echte Besonderheit", meinte der Chef des Brieftaubenzuchtvereins Heimkehr, Bernhard Schleich, zur Tatsache, dass sowohl der Gesamtvorsitzende der Vereine, Walter Schlenk, als auch Kassier Werner Troidl seit 25 Jahren ihre Ämter innehaben. Nach ihrer Ehrung wurden die Jahresmeister gekürt.

Die Brieftaubenzüchter von Heimkehr und Jurabote zeichneten die Meister des Reisejahrs 2015 aus. Acht Züchter konkurrierten um die verschiedenen Titel. Der Gesamtvorsitzende der Vereine, Walter Schlenk, blickte auf das abgelaufene Jahr zurück. Demnach nahmen die Mitglieder an elf Wettflügen für Alttauben in der Reisevereinigung Amberg teil. 3600 Kilometer legten die "Rennpferde der Lüfte" dabei zurück. Die Züchter setzten 1516 Tauben ein, diese gewannen 376 Preise bzw. Punkte für die Meisterschaften.

Beim Jungflug nahmen die Mitglieder an vier Flügen mit insgesamt 613 Kilometern Entfernung mit 677 Tauben teil und gewannen 259 Preise. Damit war das Reisejahr nicht das beste und auch nicht das einfachste. Trotzdem waren teils gute Ergebnisse zu verzeichnen.

Die besten Tauben

Für seine fünf besten Tauben mit 38 Preisen wurde Walter Schlenk als 1. Vereinsmeister Jurabote geehrt; 2. ist Ludwig Maul mit 21 Preisen, 3. Siegfried Winter (18 Preise) und 4. Werner Troidl (17). 1. Vereinsmeister bei Heimkehr wurde Ingo Breckner mit 33 Preisen, 2. Ernst und Bernhard Schleich mit zehn und 3. Georg Maul mit acht Preisen. Die Auszeichnung für den 1. Jährigenmeister der beiden Vereine nahm auch Walter Schlenk entgegen. 1. Weibchenmeister wurde Ingo Breckner und 1. Männchenmeister wieder Walter Schlenk.

Viele Ehrenpreise

Im Jungflug holte sich den Titel des 1. Vereinsmeisters Heimkehr Alfred Winter, und der 1. Vereinsmeister Jurabote heißt wiederum Walter Schlenk. Die Übergabe zahlreicher gestifteter Pokale und Ehrenpreise schloss sich an. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Sponsoren, bei Stadt, Landkreis, Sparkasse, vertreten durch Geschäftsstellenleiter Michael Heinz, und dem Gasthaus Sendelbeck für ihre Bereitschaft, die Brieftaubenzüchter zu unterstützen.

Den Vereinspokal gewann Walter Schlenk, ebenso den Sparkassen-Pokal, den Siegfried Winter-Ehrenpreis, den Sendelbeck-Ehrenpreis (einen geräucherten Schinken), den Robert-Pirner- und den Werner-Troidl-Ehrenpreis. Ingo Breckner erhielt den Walter-Schlenk-, den Beyerlein- und den Helmuth-Hitel-Ehrenpreis, Ludwig Maul war der Gewinner des Schiller-Ehrenpreises. Für das beste Altmännchen wurde noch Walter Schlenk geehrt, sein dreijähriger "373" flog acht Preise mit 2833 Kilometern. Das beste Altweibchen hatte Ingo Breckner, seine Nummer 4 flog neun Preise mit 2906 Kilometern, ebenso gehören das beste jährige Männchen und das beste jährige Weibchen Ingo Breckner. Die beste Jungtaube flog im Schlag von Walter Schlenk.

Das sind die Schnellsten

Vereinsmedaillen in Bronze für die jeweils schnellste Taube erhielten: Walter Schlenk 2. Rothenburg (120 km), Ingo Breckner 13. Kirchberg (144 km), Werner Troidl 7. Heilbronn (199 km), Ludwig Maul 9. Hockenheim (243 km), Georg Maul 45. Kaiserslautern (290 km), Ernst und Bernhard Schleich 16. Bettembourg (404 km). Mit je einer Silbermedaille wurden geehrt Siegfried Winter 8. Kaiserslautern (290 km) und Alfred Winter 11. Ansbach Jungflug (107 Kilometer).
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