Rituale der Woizkirwa laufen wie am Schnürchen - 31-Meter-Baum steht
Mit Schlachtschüssel gestärkt

Die Moila hatten bei der Schlachtschüssel auch ein Lied vorbereitet. Bild: mag
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
24.08.2015
27
0
Nach kühlen Wochentagen stemmten bei schönem Sommerwetter in schweißtreibender Arbeit am Samstagnachmittag die Kirwaburschen und Helfer am Luitpoldplatz den Woizkirwa-Baumriesen in die Höhe. Bereits am Freitag stand der Budenaufbau, das Kränzebinden, Bätznwaschen und das Schlachtschüsselessen im Gasthof zum "Fuchsbeck" auf dem Kirwa-Programm. Hierbei verteilten die Kirwamoila auch ihre Geschenke an die Burschen.

Das lustige Zusammensein bei zünftiger Musik verschönerten die Moila noch mit einem selbst gedichteten Lied. Am Samstag ging es dann um 7 Uhr hinaus in den Haselgraben-Stadtwald zum Baumholen. Günther Graf transportierte den Baum mit dem Langholzwagen zum Bauhof. Hier folgte das Herrichten und Schmücken des Prachtstückes, bevor dann um 13 Uhr die Rösser von Gerhard Pickel das Gespann samt Baum mit Blasmusik, allen Kirwapaaren sowie einigen Politikern zum Luitpoldplatz zog. Unter den Kommandos von Zimmerermeister Christian Steger stemmte die Arbeitsgemeinschaft der Kirwaboum und "Experten" mit reiner Muskelkraft die über 31 Meter lange Fichte in die Höhe. Nach schweißtreibender Arbeit stand das Wahrzeichen um 15.30 Uhr kerzengerade am Luitpoldplatz. Die sehr notwendigen Trinkpausen sind natürlich mit eingerechnet. Die Musikanten des Stammvereins unterhielten am Abend die zahlreichen Kirwagäste. Eine starke Nachtwache bewahrte das Wahrzeichen vor Beschädigungen. Nach dem Austanzen am Sonntag klingt die Woizkirwa heute gegen 19.30 Uhr mit dem Austanzen der verheirateten Paare, der Baumverlosung und dem Morgensegen aus.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.