Rückenwind für alle Aufgaben

Neuer Vorsitzender der Jungen Union ist Maximilian Klose (Achter von links). Er folgt damit Florian Bart (Fünfter von links) nach. 2. Bürgermeister Günter Koller (Zweiter von links), Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis (Vierter von links), JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel und CSU-Vorsitzender Dr. Patrick Fröhlich (Sechster und Siebter von links) sowie ASP-Vorsitzender Lothar Bedritzki (Zweiter von rechts) gratulierten. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.03.2015
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Weiter volle Fahrt voraus für die Zukunft der Stadt - unter dieses Motto stellte der scheidende Vorsitzende Florian Bart die Hauptversammlung der Jungen Union (JU). Beeindruckende Zahlen präsentierte er dabei: gesunde Finanzen, stabile Mitgliederzahlen, zwei Vertreter im Stadtrat und zahlreiche politische Initiativen.

"Wir sind als Junge Union die einzige wirkliche politische Jugendorganisation in unserer Stadt", so Bart. "Zahlreiche Initiativen von Abschaffung der Sperrzeit über das Ausweisen von Bauland und der Erarbeitung eines neuen Konzepts für den städtischen Jugendtreff gehen auf unser gemeinsames Anschieben zurück", schilderte der Stadtrat. Dass es den Jungpolitikern dabei schnellstmöglich um ein Rückführen der Schulden geht, unterstrich JU-Mitglied und CSU-Vorsitzender Dr. Patrick Fröhlich. "Wir können im Stadtrat nicht so weiter machen", so seine klare Aussage. Viel zu häufig werde den Bürgern aus Angst vor einem Abstrafen bei den nächsten Wahlen nicht reiner Wein eingeschenkt.

Gegensteuern gefordert

"Wegen unser immensen Verschuldung von über 55 Millionen Euro stellt uns bereits jetzt beispielsweise der dringend erforderliche Neubau der Jahnschulturnhalle vor eine finanzielle Herkulesaufgabe", betonte der Stadt- und Kreisrat weiter. Künftig werde sich das noch verschlimmern, steuere man nicht schnellstmöglich gegen.

"Wir als JU und auch als CSU werden mit aller Vehemenz für eine Reduzierung der städtischen Ausgaben und damit der Verschuldung eintreten", informierte Fröhlich laut einer Pressemitteilung. 2. Bürgermeister Günter Koller, Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis sowie ASP-Vorsitzender Lothar Bedritzki betonten die Bedeutung der JU in der Herzogstadt. "Man nimmt Euch deutlich hörbar war", so ihre Botschaft. Mit einem Augenzwinkern ergänzten die drei Kommunalpolitiker, dass zwar hin und wieder auch unterschiedliche Meinungen zwischen den erfahreneren und den neuen Stadträten existierten. "Allerdings ist dies äußerst positiv für unsere politische Arbeit. Frischer Wind für Sulzbach-Rosenberg war Euer Motto für den Wahlkampf und dieses Versprechen habt Ihr eingehalten", lobten Koller, Morgenschweis und Bedritzki.

Nach den Berichten leitete JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel in den Wahlgang über. Dabei erklärte Florian Bart, dass er mit 30 Jahren nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stehe und schlug den 20-jährigen Brauer Maximilian Klose als Nachfolger vor. Mit einem 100-Prozent-Ergebnis erhielt Klose starken Rückenwind für seine Aufgabe.

Junge Leute begeistern

Junge Leute für Politik zu begeistern und sich für die Zukunft der Stadt einzusetzen, strich er als sein wesentliches Ziel heraus. "Egal in welcher demokratischen Partei, bringt Euch ein, Ihr könnt etwas bewegen - wenn es dann noch in der JU ist, umso besser", sagte Klose.
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