Russlanddeutsche feiern Gottesdienst an Pfingsten mit
Grenzen übersteigen

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.05.2015
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Pfingsten steht nicht zuletzt für die Vielfalt der Kirche. Eine gute Gelegenheit also, sich wieder einmal bewusst zu machen, dass in unseren Kirchengemeinden nicht allein angestammte Oberpfälzer beieinander sind, sondern dass sich oft zahlreiche Russlanddeutsche in ihren Reihen befinden, die vor Jahren aus den ehemaligen GUS-Staaten zugewandert sind. Genau in diesem Zeichen steht der Gottesdienst am Pfingstmontag in der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Einer jahrelangen Tradition am Pfingstfest folgend, sollten sich die Besucher deshalb nicht wundern, wenn etwa das Glaubensbekenntnis oder das Vaterunser auch in Russisch gesprochen wird.

Mitgestaltet wird der Gottesdienst Pfarrer Dr. Roland Kurz sowie von einheimischen und russlanddeutschen Gemeindegliedern. Musikalisch wird neben der Orgel der überwiegend russlanddeutsche Chor "Kalinka" unter Leitung von Leonid Zadovschi dem Gottesdienst eine festliche Note verleihen. Die Predigt hält der Aussiedler-Beauftragte des evangelisch-lutherischen Dekanats, Pfarrer Dr. Reinhard Böttcher.

Mitverantwortlich ist auch die Migrationsbeauftragte des Diakonischen Werks, Gertrud Strauss. Beginn ist am Montag, 25. Mai, um 9 Uhr in der Christuskirche.
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