Sanierung der Pestalozzischule: Kosten und Terminplan werden eingehalten
Schule die Strenge genommen

Hausmeister Gerhard Lutter, Bürgermeister Michael Göth, Architekt Alfred Popp, Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn, Diplom-Ingenieur Markus Hofmann, Architekt Josef Spichtinger und Rektor Alfred Steindl (von links).
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.10.2014
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Staub und Baulärm sind noch nicht ganz verzogen. In der Pestalozzischule läuft der Unterricht trotz der Generalsanierung fast uneingeschränkt. Gegenseitige Rücksichtnahme war angesagt beim 8-Millionen-Euro-Projekt. Jetzt bringen die Planer an der Schule auch richtig Farbe ins Spiel.

Der Baufortschritt an der Pestalozzischule stand im Fokus einer Begehung mit Bürgermeister, Architekten, Schulleitung und Stadtbauamt. Dabei erfreuten die Runde besonders die Aussagen, dass die veranschlagten Kosten und der Terminplan eingehalten werden.

Diplom-Ingenieur Markus Hofmann informierte als Vertreter des Bauamtes über den termingerechten Abschluss der Arbeiten am Bauabschnitt III im August. Sogar die Umzüge der Verwaltung und einzelner Schulklassen konnten noch im letzten Schuljahr beendet werden. Dies war planerisch nicht vorgesehen.

Ende Juli sei die Räumung der Zimmer im Bauabschnitt IV und der Umzug des Verwaltungsbereichs umgesetzt worden, so dass einem reibungslosen Start ins neue Schuljahr nichts mehr im Wege stand. "Auch der Haupteingang der Schule ist seit dieser Zeit wieder freigegeben. Damit konnte auch der provisorische Pausenverkauf vom Turnhallen-Foyer in die Eingangshalle zurück verlegt werden", sagte Hofmann.

Zusätzlicher Schutz

Großes Lob gab es beim Rundgang für das neu angebrachte Eingangsportal, das den Zugang zur Schule betont und zusätzlich Witterungsschutz bietet. Die an der Fassade angebrachten farbig beschichteten Platten nehmen dem Gebäude die Strenge und gestalten es angemessen und kindgerechter.

"Die Eingangshalle wurde mit farbigen Leuchten und einer freien, blauen Bodenintarsie aufgewertet und bekommt noch an einzelnen Verglasungen eine Überraschung", ergänzte Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn. Für Rektor Alfred Steindl und die Architekten Josef Spichtinger und Alfred Popp war es rückblickend wichtig, dass der lärm- und staubintensive Abbruch des Verwaltungstrakts in der unterrichtsfreien Zeit im August ohne Unterbrechungen über die Bühne ging.

Winterfest machen

Parallel dazu liefen im Bauabschnitt IV die Baumeisterarbeiten mit Innenabbrüchen von Putz, Wandteilen, Böden und Decken an, um das Gebäude auf den Rohzustand zurückzuführen. Jetzt werde versucht, die Dacharbeiten noch im November, den Fensterbau Mitte Dezember abschließen zu können, um winterfest den Ausbau innen zu ermöglichen.

Die Fertigstellung des letzten Bauabschnitts sei nach Angaben des Bauamts für Juli 2015 geplant. Im späten Frühjahr sollen die Freianlage-Innenhofarbeiten für die Pausenhofgestaltung beginnen. Nach deren Fertigstellung voraussichtlich im September 2015 wird die "Generalsanierung der Pestalozzi-Grundschule" erledigt sein. Bürgermeister Michael Göth würdigte abschließend, dass durch Flexibilität und Kooperationsbereitschaft seitens der Schulleitung die Sanierung während des Schulbetriebs ohne Auslagerung von Klassen ablaufen könne. Viele Provisorien seien dazu nötig gewesen, die in Kauf genommen wurden.
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