"Saubere Hände" für St. Anna

Andrea Pfab, Hygienefachkraft, und Oberarzt Thomas Rauner, hygienebeauftragter Arzt, freuen sich über die Auszeichnung. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.08.2015
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Durch die Verbesserung der Händehygiene des medizinischen Personals können Infektionsraten nachweislich gesenkt werden. Weil dies in Sulzbach-Rosenberg so gemacht wird, hat das St.-Anna-Krankenhaus eine Auszeichnung bei der Hygienekampagne "Aktion Saubere Hände" bekommen.

Ein Teil der im Krankenhaus erworbenen Infektionen ist vermeidbar. Umfangreiche Studien belegen, dass diese Infektionen durch geeignete Maßnahmen des Qualitätsmanagements vermieden werden können, heißt es in der Mitteilung aus der Klinik.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen riefen deshalb die "Aktion Saubere Hände - keine Chance den Krankenausinfektionen!" ins Leben.

Ziel sei es, das medizinische Personal für Händehygiene zu sensibilisieren, um so eine Verbesserung der Patientenversorgung zu gewährleisten. Nicht nur im Sport, auch bei der Qualität in der Krankenhaushygiene gibt es spezielle Auszeichnungen, wenn sich eine medizinische Einrichtung um die Händehygiene und somit um den Patientenschutz besonders verdient macht. Deshalb hatte sich das St.-Anna-Krankenhaus bei der "Aktion Saubere Hände" beworben und das Bronzezertifikat erhalten. Mit dieser Urkunde werden dem Haus qualitativ hochwertige Hygienemaßnahmen bestätigt, die das Auftreten von Krankenhausinfektionen minimieren. Mit dem erhaltenen Zertifikat möchte die Klinik aufzeigen, wie sorgsam sie mit dem Thema Hygiene im Alltag umgeht.

Die Teilnehmer verpflichten sich, bestimmte hygienische Maßnahmen umzusetzen. Etwa bei der Schulung der situationsabhängig angemessenen Händedesinfektion, mit Hygienebegehungen und Anwendungsbeobachtungen oder dem Ermitteln des Verbrauchs an Desinfektionsmittel für die Hände.

Als äußeres Zeichen wird künftig auf jeder Station das Bronze-Zertifikat zu sehen sein. Das St.-Anna-Krankenhaus beginnt außerdem ab sofort mit den Vorbereitungen zum Erwerb des Silbernen Zertifikats. Unabhängig hiervon sind weiterhin alle Patienten und Besucher aufgefordert, das Personal bei der Umsetzung der Hygienemaßnahmen zu unterstützen und die Mitarbeiter bei beobachteten oder vermuteten Hygienemängeln anzusprechen.
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