Saubermänner ganz zum Schluss

"Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht!", dachten sich sicher auch die drei Faschingsfans, die am Luitpoldplatz bei der fetzigen Party gut mitmischten. Bilder: Hartl (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.02.2015
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Es war die Mega-Sause des Wochenendes. Der Ostbayerische Faschingszug lockte Tausende in die Herzogstadt. Die Organisatoren waren mit dem Ablauf - bis auf wenige Kleinigkeiten - sehr zufrieden. Dem schloss sich die Polizei an, die ebenfalls eine positive Bilanz zog.

Knappnesia-Präsident Christian Kellner und seine Vize Tanja Richthammer waren erleichtert, dass die Mammutveranstaltung am Sonntag ohne größere Zwischenfälle über die Bühne ging. "Es ist alles sehr gut gelaufen, auch die Auflösung des Zuges über den Pamler-Berg verursachte keine größeren Behinderungen", freute sich Richthammer am Tag danach.

Die Dauer des Zuges von gut drei Stunden erklärten sich die Faschingsexperten damit, dass es durch die Vorführungen der Garden natürlich immer wieder zu Verzögerungen kommen konnte. "Ganz positiv aufgenommen wurde von den Besuchern und Mitwirkenden der Start in Rosenberg", sagte Kellner über eingegangene Rückmeldungen.

Dort sei nach Angaben von Moderator Sepp Lösch bei bester Stimmung auch rund um den Kirwaplatz so richtig die Post abgegangen. Für Bürgermeister Michael Göth stand am Montag der Dank an alle Beteiligten im Mittelpunkt, die zum Gelingen des Ostbayerischen Faschingszugs beitrugen. Ein Sonderlob ging dabei an die FG Knappnesia als Veranstalter und den Bauhof, der vor allem logistische Arbeiten erledigte. "Was mich noch besonders beeindruckte, waren neben der Länge des Zuges auch die mit Witz und Ideenreichtum gestalteten Faschingswagen", merkte das Stadtoberhaupt an.

"Es ist alles super gelaufen", gab Bauhofleiter Erwin Thurner auf SRZ-Nachfrage an. Ein großer Vorteil war, dass die "Männer in Orange" bei den Reinigungsarbeiten auf die große Kehrmaschine zurückgreifen konnten. "Da hat für uns die Witterung mitgespielt. Wir haben praktisch hinter dem Zug bis zum Rathaus gleich alles gesäubert. Die Restarbeiten in der Party-Sperrzone kamen am Montagmorgen an die Reihe", informierte Thurner zum Arbeitsablauf.

Trotz der geschilderten Vorfälle (siehe Polizeibericht) vermeldete die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg eine insgesamt positive Bilanz zum Festverlauf. Dies sei nicht zuletzt dem umsichtigen und geordneten Verhalten tausender Bürger geschuldet, die nichts anderes im Sinn hatten, als ein schönes Fest zu feiern.
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