Schätze Roms erkundet

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.07.2015
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"Rom, Zentrum der Katholischen Kirche" - die Pilgergruppe der Pfarrei Herz Jesu Rosenberg nahm von ihrer Reise unvergessliche Eindrücke mit. Höhepunkt war die Generalaudienz von Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Doch auch die Fülle kirchlicher und geschichtlicher Bauten beeindruckte.

Eine Überraschung gab es gleich am Flughafen München: Beim Einchecken tauchte plötzlich Kardinal Gerhard Ludwig Müller auf, dem sich Pfarrer Thomas Saju vorstellte. Ein Gruppenfoto mit ihm durfte nicht ausbleiben. Vom Flughafen Fiumicino ging es zur Papstbasilika St. Paul vor den Mauern und anschließend zu den Katakomben. Der erste Eindruck mit den mediterranen Gewächsen wie den Schirmdächern der Pinien, den Zypressen und Alleen von prächtigen Oleanderbüschen zeigte das Flair einer besonderen Großstadt. Der Stadtführer Silvio empfing die Gruppe und war bis zur Abreise Garant für eine lebendige und angenehme Information über alle Schätze Roms. In einer dafür vorgesehenen großen Familiengruft der Katakomben hielt Pfarrer Saju die Messfeier.

Früh zum Petersplatz

Am nächsten Morgen ging es schon früh zum Petersplatz, der sich mit Tausenden von Menschen aus vielen Nationen füllte. Unter dem Baldachin vor dem Portal des Doms nahm Papst Franziskus Platz und hielt eine Ansprache zum Thema "Verlobung" mit der Bedeutung für eine christliche Ehe, dem Wachsen von Vertrauen und Liebe und Gestaltung der Zukunft durch das Ehesakrament.

Nachmittags wurde die bedeutendste Marienkirche S. Giovanni in Laterano angesteuert und von dort in die nahe S. Prassede gegangen, ein Beispiel byzantinischer Kunst. Hier wurde die tägliche Messe gefeiert. Ein Tag gehörte dem Besuch des imposanten Petersdoms und der Vatikanischen Museen. Hier war eine der kleinen Kapellen im Untergeschoss für den Gottesdienst reserviert. Silvio führte zu all den unermesslich künstlerischen Schätzen dieser größten Kirche der Christenheit. Mittelpunkt ist das Petrus-Grab.

Nachmittags stauten sich die Besucher vor den Vatikanischen Museen, in denen große Kunstschätze aus dem Kirchenbesitz vom Altertum bis zum Mittelalter präsent sind. Das Glanzstück war die Sixtinische Kapelle, deren Ausmalung durch Michelangelo mit vielen biblischen Ereignissen vom Jüngsten Gericht gekrönt wurde. Am vierten Tag spazierte die Gruppe nach Besichtigung und Messe in der Basilika Santa Maria Trastevere, der ältesten europäischen Marienkirche, durch das Handwerkerviertel und nach Überquerung des Tiber ins frühere jüdische Ghetto. Über den Piazza Navona mit seinen drei Brunnen ging es zum antiken Pantheon und zur Renovierungsbaustelle des Trevi-Brunnens.

Colosseum zum Abschluss

Der letzte halbe Tag zeigte die antike Vergangenheit der damaligen Weltstadt mit dem teilweise erhaltenen Colosseum, das vor über 2000 Jahren als Amphitheater für 60 000 Menschen diente. Als letzte Station wurde der Kapitolhügel bestiegen.
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