Schreck kurz vorm Bremsen

Sie freuten sich über die gelungene Ausbildung: 2. Bürgermeister Günter Koller und Oberstudiendirektor Reinhard Kretschmer (von rechts) mit Moderator Andy. Bilder: Gebhardt (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.06.2015
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In die Eisen oder ins Lenkrad, Bremspedal treten oder ausweichen - das ist hier die Frage für den Autofahrer: Wenn bei Tempo 50 oder 70 plötzlich ein unerwartetes Hindernis auftaucht, gibt es ein Problem. Nicht aber für Andy: Der Experte zeigte den Berufsschülern, auf was es im Straßenverkehr ankommt. Die jungen Leute hatten mächtig Spaß - und lernten trotzdem.

Vor die Übungen hatte der ADAC den Schweiß gesetzt: Der Dultplatz musste abgesperrt werden für die Demonstrationsfahrten. Oberstudiendirektor Reinhard Kretschmer selbst arbeitete mit beim Auf- und Abbau der Tafeln. Die Stadt hatte den Platz zur Verfügung gestellt und mit Sachleistungen geholfen, das Sicherheitstraining für das Berufliche Schulzentrum zu realisieren.

Gefahren lauern überall

Gefahren im Verkehr lauern überall, deswegen engagiert sich der ADAC Nordbayern für die Verkehrssicherheitsarbeit. Praxisorientierte Verkehrserziehung für alle Jahrgangsstufen bietet er an, und in Sulzbach-Rosenberg kamen rund 70 junge Leute der 11. und 12. Klassen aller möglichen Berufssparten. 2. Bürgermeister Günter Koller begrüßte die Truppe mit Oberstudiendirektor Reinhard Kretschmer und den Lehrern. Auch er wies auf die Bedeutung der richtigen Entscheidungen im Straßenverkehr hin.

Moderator Andy zeigte dann gleich mal, was in dem Opel steckte: Bremstest aus 70 km/h auf null, Ausweichen bei verschiedenen Geschwindigkeiten und mehr. Die Schüler mussten das Tempo schätzen, den Bremsweg berechnen, sie lernten, die Schrecksekunde einzubeziehen.

Tricks und Kniffe

Fast alle hatten schon Führerscheinerfahrung, aber nur wenige kannten die Tricks und Kniffe, die ihnen in kritischen Situationen helfen. "Fahrphysik" hieß das Zauberwort - Bremsen und Ausweichen auf verschieden griffigen Fahrbahnbelägen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten, das alles führte der Moderator in praktischen Fahrübungen vor.

Der eine oder andere durfte schon mal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Das gab ein anderes Gefühl für die Dynamik des Fahrzeuges und die damit verbundenen Gefahren.

Verbunden mit diversen anderen Themen aus dem Gebiet Verkehrssicherheit, die in der Schule behandelt worden waren, nahmen die angehenden Fahrer wertvolle Erkenntnisse mit nach Hause. Unter anderem eines: Schnell fahren muss nicht immer cool sein.
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