Schulbetrieb würde zu sehr darunter leiden - Oberpfälzer Landräte besprechen Asylproblematik
Unterbringung in Turnhallen vermeiden

Sie besprachen die Asylproblematik. Von links: Thomas Ebeling (Schwandorf), Kurt Seggewiß (Weiden), Regierungspräsident Axel Bartelt, Willibald Gailler (Neumarkt), Tanja Schweiger (Regensburg), Richard Reisinger, Andreas Meier (Neustadt/Waldnaab), Dr. Johann Keller (Geschäftsführer Landkreistag), Wolfgang Lippert (Tirschenreuth) und Franz Löffler (Cham). Bild: Werner Iberl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.02.2015
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Flüchtlinge und Asylbewerber - an diesem Thema kommen Politiker zurzeit nicht vorbei. Auch nicht die Oberpfälzer Landräte um ihren Sprecher Richard Reisinger, die sich in Freystadt (Kreis Neumarkt) zu einer Tagung trafen. Regierungspräsident Axel Bartelt informierte die Runde zunächst darüber, dass der Winternotfallplan nun zur Realität geworden ist.

Die Unterbringung erfolgte demnach in der Stadthalle Cham, wo 145 Frauen, Männer und Kinder leben. In Regensburg seien es noch mehr: 374 in der Pionierkaserne und 56 in der Landshuter Straße. Ob es auch zu einer Nutzung der Neumarkter Delphi-Halle kommen wird, hängt laut Bartelt von der weiteren Entwicklung ab.

Eine zentrale Forderung der Landkreise und Städte ist es laut einer Pressemitteilung, dass bei der Fortschreibung des Notfallplans dauerhaft Liegenschaften vorgehalten werden sollen, die für eine Unterbringung geeignet sind. Gegebenenfalls solle der Staat dafür auch gewisse Vorhaltekosten tragen. Die Unterbringung von Asylbewerbern in Turnhallen solle künftig vermieden werden, da dies immer mit Einschränkungen im Betrieb einer Schule und in den betroffenen Vereinen verbunden sei, hieß es nach dem Treffen, an dem auch der Weidener OB Kurt Seggewiß teilnahm.
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