Schutzmaßnahmen bei Aufforstungen vorgestellt
Wild-Verbiss den Riegel vorschieben

Kniffe, um sich die Pflanzarbeit zu erleichtern, wurden von den Privatwald-Eigentümern ebenso dankbar aufgenommen wie Beispiele zum Schutz von neu angelegten Schonungen oder einzelnen Setzlingen. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.11.2014
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Aufforsten - schneller gesagt, als getan. Was rund um die Regeneration von Wäldern zu beachten ist, darüber informierte im Forstrevier Kastl das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) bei Ehringsfeld. Der ganztägige Pflanzkurs befasste sich auch ausführlich mit Sicherungsmaßnahmen wie Zaunbau oder Einzelschutz für Setzlinge.

15 Waldbesitzer interessierten sich für diesen Lehrgang, den Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller und der zuständige Förster Michael Bartl leiteten. Fragen von der Pflanzenbestellung über deren Lieferung, Lagerung und eine nötige Qualitätskontrolle bis hin zum Wurzelschnitt und Pflanzgeräten wurden ausführlich behandelt. Im Mittelpunkt standen wurzelgerechte Pflanzverfahren, da Verkrümmungen in diesem Bereich ein Baumleben lang nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Nährstoff- und Wasserversorgung, vor allem aber auch auf die Stabilität etwa bei Wind nach sich ziehen.

Als es an den Zaunbau ging, demonstrierten die Fachleute Tricks und Kniffe, die in der Summe die Arbeit deutlich erleichtern können. Abschließend wurden Möglichkeiten des Einzelschutzes gegen Wildverbiss und -fegen (Reiben) besprochen und Materialien dazu vorgestellt.
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