Seit Samstag leben 49 Flüchtlinge in der Realschulhalle
Ganz reibungslos

Landrat Richard Reisinger (links) und 2. Bürgermeister Günter Koller (rechts) fanden gleich einen guten Draht zu den neuen Bewohnern der Realschulturnhalle. Nach einer gewissen Zeit der Betreuung vor Ort wird sie das Bundesamt für Migration auf andere Städte und Gemeinden im Bundesgebiet verteilen. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.08.2015
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Jetzt sind erst einmal sicher. Für 49 Flüchtlinge ist die Turnhalle der Realschule seit Samstagnachmittag ein neuer - vorübergehender - Aufenthaltsort. Beim Willkommensbesuch von Landrat Richard Reisinger und 2. Bürgermeister Günter Koller am Sonntag zeigte sich bereits eine entspannte Atmosphäre. Der Notfallplan des Landratsamtes hatte im Zusammenwirken vieler Hilfskräfte seine Feuertaufe bestanden.

In Deggendorf waren die von der Bundespolizei aufgegriffenen 41 Syrer, sechs Iraner und zwei Afghanen, darunter auch 20 Kinder und Jugendliche sowie vier schwangere Frauen, gesammelt und per Bus in die Herzogstadt gebracht worden. Dort empfingen sie die Ausländerbehörde des Landratsamtes mit Georg Jobst an der Spitze sowie BRK, Feuerwehr und Arbeiter-Samariterbund. Auch ein Vertreter der Regierung machte sich ein Bild von der neuen Situation und dem reibungslosen Ablauf.

Zunächst standen für die Neuankömmlinge die Registrierung und ein erster medizinischer Check des Gesundheitsamtes im Vordergrund. Schon gleich zu Beginn schaltete sich auch die Initiative "Sulzbach-Rosenberg hilft!" bei der Betreuung der Flüchtlinge mit ein. So organisierte sie zum Beispiel umgehend Erkundungsgänge im Stadtgebiet, wofür es ein Sonderlob von Richard Reisinger und Günter Koller gab.

Die Initiative sucht weitere Helfer. Wer Interesse hat, soll am Dienstag um 20 Uhr ins Capitol kommen.
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