Sicherer Pendelverkehr

Noch ist die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kempfenhof und Kauerhof ohne Fußweg. Dieser wird jetzt angelegt, die Fahrbahn verbreitert und das alles nachts beleuchtet. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.08.2015
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Es gibt wieder Geld: Der Freistaat wird den im Stadtrat beschlossenen Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kauerhof und Kempfenhof unterstützen. Der Zuschuss beträgt rund 68 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten - immerhin 180 000 Euro.

Positive Nachricht erhielt Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz von Innenminister Joachim Herrmann. "Der Freistaat hat eine Förderung von 180 000 Euro in Aussicht gestellt. Damit werden von 345 000 Euro veranschlagten Gesamtkosten mehr als 50 Prozent von Bayern getragen. Diese Zuwendung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kommunen ist insbesondere vor dem Hintergrund der Haushaltssituation in der Herzogstadt besonders wichtig", betonte Schwartz.

Varianten geprüft

Die Regierung der Oberpfalz wird dabei die Bewilligungen über die Beträge aussprechen und je nach Baufortschritt die Zahlungen leisten. Voraussetzung für die Förderung ist allerdings, dass mit dem Bau bis spätestens Ende 2015 begonnen wird.

Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn zeigt sich hier optimistisch: "Von August bis spätestens Ende des Jahres, je nach Witterung, wird das Projekt fertig sein." Die unbefriedigenden Verkehrsverhältnisse seien seit langem bekannt. Das Stadtbauamt habe bereits verschiedene Varianten untersucht. Jetzt komme man ohne Grunderwerb aus.

Beschluss von 2014

"Im August 2014", erinnert der kürzlich Vertretungsdienst leistende 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein, "hat der Stadtrat beschlossen, die Kauerhofer Straße auszubauen und zwischen dem Gewerbegebiet West-Kauerhof und dem Stadtteil Kempfenhof einen Gehweg zu errichten."

Die Querschnittsgestaltung der Verbindungsstraße entspreche durch ihre beengten Verhältnisse nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne und verkehrssichere Streckenführung, erläuterte Sachbearbeiter Roland Greipel. Vor allem Fußgänger und Radfahrer hätten darunter zu leiden. Das Ausbau-Ende liegt übrigens noch deutlich im Gewerbegebiet, hier beginnt das neue Projekt.

"Durch Verbreiterung der Fahrbahn von 4,5 auf 5,5 Meter auf einer Strecke von 360 Metern und die Anlage eines 2,3 Meter breiten Gehweges auf der Ostseite werden Verkehrsverhältnisse und Sicherheit deutlich verbessert", ergänzt die Stadtbaumeisterin. Wert legte sie auf die Feststellung, dass es sich um keinen Vollausbau handele. "Es wird nur der einen Meter breite Seitenstreifen neu hergestellt. Über die gesamte Breite kommt dann eine gemeinsame Packung Oberbau." Den Anliegern entstünden keine Kosten. Zehn Straßenlampen mit LED-Leuchten komplettieren die neue Verbindung Kauerhof-Kempfenhof - Gesamtkosten rund 345 000 Euro. Der städtische Anteil von 165 000 Euro ist im Haushalt eingeplant.
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