Sieben Bassflöten beeindrucken beim Jahreskonzert der Flötenladies im Saal der Musikschule
Vom Mittelalter in die Gegenwart

Die Musikerinnen zeigten sich äußerst versiert an ihren Instrumenten. Beim Jahreskonzert glänzten sie mit einem reizvollen Programm. Bild: bmr
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.10.2014
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Kein Platz war mehr frei im Saal der Städtischen Sing- und Musikschule, als die Flötenladies zum Konzert luden. Die acht ebenso charmanten wie begabten Damen unter der Leitung von Ulli Dziwinski hatten ein reizvolles Programm einstudiert, das die Blockflöte in der ganzen Vielfalt ihrer Ausdrucksmöglichkeiten zeigte.

Das Spektrum reichte von einem mittelalterlichen Tanzlied bis zu zeitgenössischen Werken. Ein Genuss war Charles Gounods "Petite Symphonie", bei der die frische Melodie reine Lebensfreude ausdrückte. Ein Porträt der grünen Insel malten die Flöten in Paul Clarks "Irish Suite".

Während die Bass- und Tenorflöten die sanften, fruchtbaren Hügel beschrieben, schienen die Töne der Sopranflöten wie Regentropfen im Sonnenlicht zu funkeln.

Zwei Meter hoch

Beeindruckend waren auch zwei Stücke, die mit sieben Bassflöten besetzt waren, darunter dem zwei Meter hohen Subkontrabass. Der sinnliche, dunkle Klang wärmte geradezu das Herz, während sich die Ohren an der Präzision der Spielerinnen und der transparenten Interpretation freuten.

Mit kräftigem, langanhaltendem Applaus dankten die Zuhörer den Flötenladies für eine genussreiche Stunde.
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