So läuft das in der Forschung

Ganz nah dran an der Forschung sind in dieser Woche Schüler aus Sulzbach-Rosenberg und aus dem Odenwald: Sie bekommen bei der Schülerwoche von Fraunhofer Umsicht Einblicke in ein potenzielles Berufsfeld. Bild: bmr
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.03.2015
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Wie sieht der Berufsalltag in einem Forschungsinstitut aus? Woran wird gearbeitet und mit welchen Partnern? Antworten auf diese Fragen soll die Schülerwoche bei Fraunhofer Umsicht geben: Forschung, die Spaß macht, lautet das Motto.

Einen Blick hinter die Kulissen der Forschung werfen seit Montag und noch bis Freitag, 20. März, Jugendliche des Herzog-Christian-August-Gymnasiums (HCA) in Sulzbach-Rosenberg und der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) Reichelsheim/Odenwald.

Die 31 Schüler besuchen größtenteils die zwölfte Klasse und haben naturwissenschaftliche Leistungsschwerpunkte gewählt. Begleitet werden sie von ihren Lehrern Manfred Kilthau (GAZ) und Christian Weinfurtner (HCA).

Praktische Einblicke

Gleich am ersten Tag der Schülerwoche führten Simon Meidenbauer, Christoph Weih und Michael Pommer durch das Forschungsinstitut und zeigten die Labore und Technika von Fraunhofer Umsicht. Die Teams rund um die Abteilungsleiter Dr. Robert Daschner (Energietechnik), Dr. Michael Jakuttis (Thermische Speicher) und Dr. Patrick Masset (Neue Materialien) machen mehrere praktische Seminare mit den jungen Leuten. Außerdem laufen Vorstellungen, bei denen die Gäste mehr über die Schwerpunkte der einzelnen Abteilungen erfahren.

Fraunhofer Umsicht hat sich für diese Woche noch weitere Partner ins Boot geholt. So sind zusätzlich Besichtigungen in der Region möglich, etwa bei den Stadtwerken Amberg, bei Schmack Biogas oder im Medienhaus Der Neue Tag.

Gestern besuchte die Gruppe die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden. Professor Mario Mocker gab hier Einblicke in verschiedenste Lehr- und Forschungseinrichtungen der Hochschule und informiert über Studienmöglichkeiten vor Ort. Auch der Freizeitgedanke kommt während der Schülerwoche nicht zu kurz. Dafür sorgen beispielsweise eine Stadtführung durch Sulzbach-Rosenberg und ein Grillabend.

Mädchen in der Mehrzahl

Viele der teilnehmenden Schüler können sich ihren beruflichen Weg im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich vorstellen und nehmen deshalb freiwillig an der Schülerwoche von Fraunhofer Umsicht teil. Daher organisiert Susanne Lettner (Unternehmenskommunikation) diese Informationsveranstaltung, um dem Nachwuchs die Chance zu geben, in einem Arbeitsplatz in der Forschung reinzuschnuppern. Das Geschlechterverhältnis ist dabei ausgewogen. Es nehmen sogar mehr Mädchen als Jungs an der Schülerwoche teil.

Professor Andreas Hornung, Institutsteil-Leiter von Fraunhofer Umsicht, freut sich über das große Interesse der Jugendlichen. Die Schülerwoche geht heuer zum zweiten Mal über die Bühne - und soll auch im nächsten Jahr wieder laufen.
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