Solidarität in schweren Zeiten

Einen lebhaften und interessanten Abend verbrachten die fast hundert Besucher des Dinners in Kauerhof-
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.02.2015
1
0

Kein babylonisches Sprachgewirr. Nur Englisch ist angesagt, dazwischen ein paar Brocken Deutsch mit dem Nebenmann, dann wieder Konversation mit den Gästen. Wenn sich Amerikaner und Deutsche treffen, dann kann das sehr gemütlich sein. In Kauerhof bewiesen das die Teilnehmer des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsdinners.

Christl Pelikan-Geismann ist die Seele dieser Aktion. Selbst jahrzehntelang eine "halbe Amerikanerin", hat sie beste Verbindungen und nutzt diese auch zum Wohle der Partnerschaft. Schon zum 5. Mal organisierte sie ein solches Dinner, diesmal im Wulfen-Saal in Kauerhof.

Meist aus Vilseck und Grafenwöhr kamen die Gäste, aber auch aus Bayreuth. Die Organisatorin begrüßte stellvertretend den Brigadegeneral Christopher Cavoli mit den Colonels Colbrook und Jones, natürlich alle mit Ehefrauen. Christl Pelikan-Geismann freute sich, dass so viele Sulzbach-Rosenberger Interesse an der deutsch-amerikanischen Freundschaft zeigten, besonders auch an der aktiven Partnerschaft mit der 4. Squadron des 2. Cavalry Regiments des Saber Squadrons der US Army, geleitet von Lieutenant Colonel Commander Jonathan L. Due und von Command Sergeant Major Christopher A. Prosser. "Gewinner des Abends ist heute eindeutig die amerikanische Community", meinte Pelikan-Geismann angesichts der starken Kopfzahl der Gäste. Grippe und "too much Fasching" hätten wohl einen Teil der deutschen Interessenten lahmgelegt. Sie erklärte den amerikanischen Freunden auch das Bezahlsystem über den Bierdeckel.

Wichtige Freundschaft

"Die deutsch-amerikanische Freundschaft ist gerade in solchen Krisenzeiten wie jetzt enorm wichtig", wo Solidarität gefragt sei, meinte die Organisatorin abschließend. Brigadegeneral Christopher Cavoli äußerte sich ähnlich und unterstrich seinerseits den Willen zur deutsch-amerikanischen Freundschaft, die hoffentlich lange Bestand habe.

Das fünfgängige Menü der Wulfen-Küche bewies den Gästen anschließend, dass sich die Oberpfälzer Küche sehen lassen kann. "Bitte sprecht langsam Englisch!", hatte Christl Pelikan-Geismann die Amerikaner gebeten - es gab tatsächlich keine Probleme bei der Verständigung zwischen den Nationen. Die Freundschaft ist weiter auf gutem Weg!
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.