SPD-Arbeitsgruppe 60plus schaut sich in Jura-Werkstätten um und übergibt Spende
Ein Leben in Normalität bieten

Ein großer Scheck für eine gute Sache: Helene Schwarz übergibt im Beisein ihrer Mitglieder von 60plus und ihres Ehemannes Matthias 500 Euro an den Geschäftsführer der Jura-Werkstätten Bernhard Albrecht. Bild: hka
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.07.2015
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Meistens wird fleißig gearbeitet in den Jura-Werkstätten in der Eisenhämmerstraße. Eine Unterbrechung gibt's manchmal, wenn Besuch kommt. Besonders gern dann, wenn die Gäste ein Geschenk mitbringen.

Es waren die Frauen von der SPD-Arbeitsgruppe 60plus, die sich zu einer Spendenübergabe in den Jura-Werkstätten angesagt hatten. Erwartet wurden sie von Geschäftsführer Bernhard Albrecht, der sie auf einem Rundgang durch die Werkstätten begleitete. Die Rehabilitationseinrichtung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen ein Leben in Normalität zu bieten.

120 geistig Behinderte und 60 psychisch kranke Frauen und Männer werden hier betreut, pädagogisch und therapeutisch gefördert. Mit Aufträgen aus der Wirtschaft nehmen diese Menschen am Arbeitsleben teil und haben die Chance, einen richtigen Job zu bekommen.

Diese Aufgabe war den älteren SPD-Frauen eine Geldspende von 500 Euro wert, die auf den Sulzbach-Rosenberger Märkten erwirtschaftet und von der Vorsitzenden Helene Schwarz überreicht wurde. Geschäftsführer Albrecht und die Sozialpädagogen Barbara Beck und Robert Wendl waren dankbar für diese finanzielle Hilfe, die vor allem der Abteilung für Schwerstbehinderte zugute kommen soll.

Die Eindrücke der Gäste nach dem Rundgang waren vielfältig: Befriedigung über dieses Betreuungs- und Beschäftigungsangebot für Behinderte einerseits und Respekt und Bewunderung andererseits für die Mitarbeiter, die einen nicht immer leichten Dienst tun.
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