Spendenübergabe des Hüttenvereins Glückauf läuft seit 38 Jahren - Flüchtlinge schildern ...
Aufrichtiger Dank für große Hilfsbereitschaft

In seiner jahrzehntelangen Fürsorge spendete der Hüttenverein mehr als 61 000 Euro. Helfer und Empfänger sprachen von einer sehr wichtigen Aktion. Mit im Bild Hauptorganisator Franz Kick (Sechster von links). Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.12.2014
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Unkompliziert helfen - das stand auch heuer wieder bei der Spendenübergabe des Hüttenvereins Glückauf im Vordergrund. Denn seit über 30 Jahren spenden die Mitglieder den 13. Monatsbeitrag, um gemeinnützige Vereine und Organisationen zu unterstützen.

Vorsitzender Karl-Heinz König sprach im Vereinsheim, dem ehemaligen Betriebsratsgebäude der Maxhütte, zunächst Franz Kick seinen Dank aus, der dieses Projekt in den 70er Jahren als "Altenhilfe" ins Leben gerufen hat und mittlerweile seit 38 Jahren als Hauptorganisator tätig ist.

Ein Dank ging auch an Ehrenmitglied Manfred Leiss, der die Schirmherrschaft übernahm und kurzerhand mit seinem Akkordeon auch noch für Unterhaltung sorgte. Ebenfalls dankte König den Mitgliedern Stefan Kummer und Eduard Meister, die für die Bewirtung verantwortlich waren. Bürgermeister Michael Göth dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Leiss dankte Kick und allen Mitgliedern, die mit ihrem Beitrag diese Aktion unterstützen. In den vielen Jahren der Hilfsaktion konnten bereits über 61 000 Euro gespendet werden.

Auch Organisator Franz Kick dankte den Vertretern der gemeinnützigen Organisationen und Vereinen für ihr ebenfalls unermüdliches und ehrenamtliches Engagement. Denn erklärtes Ziel ist es, mit dieser Aktion nicht nur jährlich Geld zu spenden, sondern auch andere zu motivieren, um Gleiches zu tun. Im Anschluss folgte die Übergabe der Spenden in Höhe von insgesamt 800 Euro als vorgezogenes "Weihnachtsgeschenk". Die Spendenempfänger waren heuer Diakonie, Caritas, Behindertenhilfe, Ernst-Naegelsbach-Haus und TuS Rosenberg.

Eine besondere Verwendung für die Spenden haben heuer das Ernst- Naegelsbach-Haus sowie der TuS Rosenberg. Bei beiden Organisationen wird das Geld zweckgebunden für die Unterstützung jugendlicher Flüchtlinge verwendet. Zwei Jugendliche aus Ghana und Nigeria waren ebenfalls zu Gast und schilderten die dramatischen Umstände ihrer Flucht vor Rebellion und Terror in ihren Heimatländern.

Stellvertretend dankten Sie dem Hüttenverein und allen Organisationen für die große Hilfsbereitschaft, die ihnen zuteil wird.
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