Spritzen muss nicht sein

Eine treue Seele des Rosenfestes ist Alfred Zimmermann, der schon seit 18 Jahren mit seinem Akkordeon für die richtige Begleitmusik sorgt.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.06.2015
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Das Wetter war nicht berauschend, aber die prächtigen Blüten entschädigten beim 18. Rosenfest dafür. Und die Tipps, wie man bei der Königin der Blumen ohne Spritzen auskommt.

Eine große Besucherschar bestaunte die rund 900 Rosenstöcke im Rosengarten am Zeughaus. Mit Informationen zu den Pflanzen, Verkaufsständen, Verpflegung und Musik knüpfte das Fest an die Erfolge der vergangenen Jahre an.

Landrat Richard Reisinger eröffnete als Vorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege das Fest und betonte, dass es den bezaubernden Rosengarten am Zeughaus ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringe. "Als wir das Rosenfest vor 18 Jahren aus der Taufe hoben, haben wir nicht erwartet, dass diese Veranstaltung sich so lange einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut", betonte die ehemalige Kreisvorsitzende der Gartenbauer, Helga Zimmermann. Sie informierte, dass man heuer insbesondere auf den Verkauf von robusten Rosensorten Wert lege.

Garten-Kreisfachberater Arthur Wiesmet beriet die Besucher in allen Fragen rund um Rosen. Die Sortenwahl sei das Wichtigste. Eine Herbstpflanzung bis Hl. Abend hält er für das Beste. Sie müsse allerdings möglichst tief erfolgen. Den Rosenschnitt empfahl Wiesmet für das Frühjahr, zur Forsythienblüte. "Schön langsam bringen die Züchter robuste Rosen mit Duft auf den Markt, so dass das Spritzen überflüssig wird, denn wer spritzt, verteilt noch mehr Gift in unserer Umwelt, was bei Rosen nicht sein muss", betonte der Fachmann.

Ein Geheimtipp war die erfrischende Rosenbowle nach Rezept des Schnaittenbacher Kräuterstüberls, die der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Willi Meier, und sein Team kredenzten.
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