St. Magdalena in Götzendorf und ihr ungünstiger Standort - Vierte Generation führt Gasthaus ...
Simultankirche trifft auf Dorf-Wirtshaus

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.06.2015
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In der Reihe "Kirche & Wirtshaus mit Pfiff" geht es am Sonntag, 14. Juni, in die Simultankirche Götzendorf und ins Gasthaus Michl in Dietersberg. Die Teilnehmer treffen sich um 16 Uhr am Gotteshaus St. Magdalena. Diese Kirche liegt nicht wie viele anderen etwas erhöht über dem Dorf, sondern auf einer Wiese, etwas abseits von den Häusern, wohl am tiefsten Punkt von Götzendorf.

Es ist ein ungünstiger Standort, "wegen großer Wasseransammlungen im Herbst und Frühjahr", wie die Aufzeichnungen von frühester Zeit an belegen. Immer wieder verursachten Überschwemmungen große Schäden, zum Beispiel 1596, als ein "großes Unwetter über Götzendorf niederging, dass 90 Zentimeter hoch Hagel und Kies den Kirchenraum bedeckten".

Dennoch wurde schon die früheste Kapelle St. Magdalena, die 1323 im Kastler Lehenbuch genannt wird, dort hingebaut und im Lauf der Jahrhunderte immer wieder umgestaltet. Nach der Kirchenführung geht es ins Gasthaus Michl, einst eine reine Bierwirtschaft, in der sich die Bürger nach Feierabend auf ein Seidl in gemütlicher Runde trafen. Die Bausubstanz des Gebäudes war in einem schlechten Zustand, dass sich die Wirtsleute Rudi und Rita Michl 1982 zu einem Neubau entschlossen. Das neue, als Speiselokal konzipierte Wirtshaus wurde 1983 eröffnet. Mittlerweile wird es in der vierten Generation geführt.
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