Staatliches Bauamt stellt Sulzbacher Kreuz fertig
Besser abbiegen, besser queren

Künftig belasten die Rechtsabbieger in die Nürnberger Straße nun die Warteschlange an der Ampelanlage nicht mehr. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
09.10.2015
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Das Staatliche Bauamt meldet Vollzug: Die Erneuerung der Fahrbahnbeläge am Knotenpunkt B 85/B 14/Nürnberger Straße, dem sogenannten Sulzbacher Kreuz, ist endgültig abgeschlossen, denn jetzt ist auch die verlängerte Rechtsabbiegespur komplettiert, wie Bauoberrat Stefan Noll der SRZ erklärte.

Das Vorhaben umfasste neben der Erneuerung der Fahrbahnbeläge auf rund 10 000 Quadratmeter auch eine Erneuerung der unter der Deckschicht liegenden Asphaltbinderschichten.

Im Verlauf dieser Maßnahme wurde der Knotenpunkt auch um eine rund 50 Meter lange und 3,25 Meter breite Abbiegespur von der B 85 aus Richtung Amberg in die Nürnberger Straße ergänzt. Durch die damit mögliche Trennung der Abbiege-Verkehrsströme sollen bisherige Rückstau-Gefahren an der Ampelanlage verringert und der Verkehr flüssiger gestaltet werden. Das klappt schon ganz gut.

Die Erneuerung der Deck- und Binderschichten erfolgte auf der B 85 auf knapp über 400 Metern Länge. Auf der B 14 und der Nürnberger Straße liefen auf weiteren rund 250 Metern Länge die gleichen Arbeiten.

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme, also die Erneuerung der Fahrbahnbeläge und Nachrüstung der Abbiegespur einschließlich der neuen Markierungen, beziffert Stefan Noll auf rund 330 000 Euro.

Im Gesamtkonzept für 2015 hatte das Staatliche Bauamt noch eine weitere Maßnahme an dieses Projekt angegliedert: den barrierefreien Umbau der Fußgängerquerung B 14/Untere Gartenstraße/Friedhofberg. Davor war zunächst eine Abstimmung nötig: Mit den Behindertenbeauftragten und der Stadt verständigte sich das Bauamt auf Bordsteinabsenkungen und den Einbau sogenannter "taktiler" Bodenelemente - das sind Aufmerksamkeits- und Sperrfelder sowieLeitflächen. Damit will man Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, eine den Ansprüchen der "Barrierefreiheit" entsprechende Überquerung anbieten können.

"Die Baukosten dieser Maßnahmen belaufen sich auf immerhin rund 17 500 Euro. Hinzu kommen nochmals etwa 5000 Euro für Modifikationen an der zugehörigen Ampelanlage." Damit ist ein weiterer Schritt Richtung Barrierefreiheit vollzogen.
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