Stadt Sulzbach-Rosenberg setzt sich für flächendeckende Versorgung ein
Breitband-Offensive gestartet

Ein Kabel mit enormen Fähigkeiten: In der Herzogstadt wird das Breitbandnetz zügig ausgebaut. Bild: ge
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.11.2014
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"Die flächendeckende Breitbandversorgung in der Herzogstadt ist für die Stadt Sulzbach-Rosenberg seit langem ein wichtiges Thema." Dies machte Bürgermeister Michael Göth bei einem Pressegespräch deutlich. 2012 sei über das damalige Förderprogramm ein Glasfaseranschluss für Kauerhof und Kempfenhof, inklusive Gewerbegebiet Kauerhof, verlegt werden.

Ortsteile profitieren

"Davon profitieren auch die Ortschaften See und Stephansricht. Von den Kosten von 145 700 Euro entfielen auf die Stadt nach Abzug des Anteils der Telekom und der Förderung 37 770 Euro. Außerdem wurde in verschiedenen - bisher unterversorgten Stadtteilen - eine Verbesserung über Funk-DSL erreicht", berichtet Wirtschaftsförderer Jürgen Winter.

Mit der neuen Breitbandrichtlinie des Bayerischen Finanzministeriums, die von Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s ausgehe, erhalte die Stadt einen Fördersatz von 90 Prozent bei einem Höchstbetrag von 670 000 Euro. Eine Steigerung dieses Betrages um weitere 50 000 Euro sei durch Zusammenarbeit beim Breitbandausbau mit Nachbargemeinden möglich. "Die Stadt hat verschiedene Vorbereitungen getroffen, die das Förderverfahren beschleunigen sollen. Darunter fallen unter anderem Gespräche mit Anbietern über Kabeltrassen, mit Planungsbüros und Breitbandberatern zur Vorbereitung des Förderverfahrens oder mit Nachbarkommunen über mögliche Synergieeffekte", ergänzte Michael Göth.

Im Haushalt 2014 seien 10 000 Euro als Planungskosten und in der mittelfristigen Finanzplanung im Haushaltsjahr 2015 Ausgaben für die Umsetzung angemeldet. Die Breitbandberatung Bayern sei außerdem zusammen mit sieben weiteren Nachbargemeinden zur Begleitung im Förderverfahren und zur Durchführung und Umsetzung des Förderprogramms beauftragt. "Die Stadt hat mit Unterstützung der Breitbandberatung die Bestandsaufnahme im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Die Karte der Ist-Versorgung ist - wie alle weiteren künftigen Verfahrensschritte - der Homepage der Stadt zu entnehmen", sagte Jürgen Winter.

Viele Informationen

Bürgermeister Michael Göth wies abschließend darauf hin, dass das Referat für Wirtschaftsförderung sowohl für Firmen als auch für Private in allen Bereichen der Breitbandversorgung als Ansprechpartner, Telefon 09661/510-184, zur Verfügung stehe. Es habe sich schon häufiger herausgestellt, dass schnelles Internet im Stadtgebiet bereits möglich ist und Firmen oder Privatpersonen lediglich nicht ausreichend informiert seien.

Seit September liegen die Ergebnisse der Markterkundung vor. Nach Behandlung dieser Resultate mit den Nachbargemeinden, der Breitbandberatung und möglichen Versorgern stehen die nächsten Schritte an.
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