Stadtwerke geben Entwarnung: Beste Wasserqualität
Nitrat weit unter dem Grenzwert

Das Sulzbach-Rosenberger Grundwasser kommt aus dem Birgland: Die Grafik zeigt die interirdische Fließrichtung zu den Brunnen I bis IV.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.08.2015
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Erhöhte Nitratwerte belasten das Grundwasser - das meldete unsere Zeitung für 48 von 124 Wasserversorger in der mittleren und nördlichen Oberpfalz. Wie sieht es in der Herzogstadt aus? Werkleiter Roland Kraus und sein Stellvertreter Armin Wolf gaben Entwarnung.

Sie zeigten unserer Zeitung die Nitrat-Statistik der letzten zehn Jahre für alle vier Brunnen der Stadt, aus denen rund eine Million Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr entnommen wird. Brunnen I ist stetig von 22 auf 16 Milligramm gesunken, Brunnen II bei 18 gleichgeblieben, Nummer III ging in diesem Zeitraum von 19 auf 15 Milligramm herunter, und auch Brunnen IV blieb bei 15 Milligramm.

Die Grenzwerte für Nitrat liegen bei 50 Milligramm. Alle Ergebnisse sind also weit darunter und vor allem eines - nämlich über ein Jahrzehnt stabil bis sinkend. "Nitrat ist ein langfristiger Wert", erklärt Armin Wolf. Er werde zweimal pro Jahr getestet. Glücklich für die Stadt sei auch der Umstand, dass die beiden großen Wasserschutzgebiete rund um die Brunnen Haselgraben und Breitenbrunn hauptsächlich von Wald bedeckt sind. Landwirte in diesen Zonen bekämen Ausgleichszahlungen, damit sie schonender düngen - das helfe, Belastungen zu vermeiden. Aufklärung tue ein Übriges. "Nitratbelastung war also für uns nie ein Thema!", bilanzierten die beiden Experten. Daran habe auch die Trockenperiode nichts geändert. Das Sulzbach-Rosenberg Wasser ist also beständig von bester Qualität. Prost!
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