Stichflamme setzt Holz und Papier in Brand - leichte Rauchgasvergiftung
Keller brennt lichterloh

Komplett verrußt war das Kellerabteil, die Feuerwehr blies den Qualm mit dem Lüfter hinaus. Der Schaden hielt sich in Grenzen. Bilder: Gebhardt (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.11.2014
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Kleiner Anlass, große Wirkung: Beim Anschüren eines Ofens erlebte der Mieter einer Doppelhaushälfte in der Von-Seidel-Straße am Dienstag kurz vor 9 Uhr einen Riesenschreck. Schon stand der Keller in Flammen.

Offensichtlich hatte sich im Schornstein des Hauses aus bislang ungeklärter Ursache ein entzündliches Gas-Luft-Gemisch gebildet. Der 29-Jährige schürte im 1. Stock den Kachelofen an, dadurch gab es eine heftige Verpuffung.

Der Überdruck entlud sich durch eine Kaminputztür im Keller, in dem durch eine Stichflamme das vor dem Schlot gelagerte Holz und Papier in Brand gesetzt wurde. Die Feuerwehr rückte sofort an, ebenso der BRK-Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen.

Leichte Rauchgasvergiftung

Der Bewohner erlitt bei dem Versuch, den Kellerbrand selbst zu bekämpfen, eine leichte Rauchgasvergiftung, die der Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelte. Die Wehrmänner löschten die Flammen in dem Abteil routiniert und schnell, dann begannen sie mit der Entlüftung des Hauses.


Zwei Bewohner des unmittelbar angebauten Hauses mussten dieses für die Dauer der Löscharbeiten kurzzeitig verlassen. Durch den Brand des Kellerabteils entstand Schaden von etwa 2000 Euro, das Gebäude selbst blieb unversehrt.
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