Stolperstrecke und Dämmerlicht

Wenn alles nach Plan läuft, könnten noch im Herbst die ersten Bauanträge für das Neubaugebiet Kropfersricht gestellt werden. Bilder: Gebhardt (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.04.2015
2
0

Kritik, Anregungen und Bürger-Vorschläge: In der Anfrage- und Antragsstunde des Stadtrates kommen immer wieder interessante Sachverhalte ans Licht. Viel Arbeit für die einzelnen Ämter, dem nachzugehen.

Eine Fülle von Anfragen beschäftigte den Stadtrat in der März-Sitzung: Wann geht es los im Baugebiet Kropfersricht, wollte Joachim Bender wissen. Die rechtlichen Verfahren laufen, die Erschließung werde wohl im Mai vergeben, dann könnten die Arbeiten beginnen, erklärten Liegenschaftsverwalter Hans-Jürgen Winter und Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn. Im Herbst könnten dann vermutlich schon die ersten Bauanträge gestellt werden.

Ausgerechnet da, wo kein Gehsteig Sicherheit biete, nämlich in der Erzhaus- Richtung Europastraße, gebe es nur die etwas dämmrigen gelben Straßenleuchten, kritisierte Angelika Haller-Trepesch. Die Beleuchtung werde auch hier nach und nach auf LED-Betrieb umgestellt, hieß es vom Bauamt.

Kritik am Rückschnitt

"Diesen Rückschnitt hätte man vorher besser kommunizieren sollen", kritisierte Karl-Heinz Herbst (Grüne) die Maßnahmen der Stadt an den Sträuchern am Kempfenhofer Weg. Hier sei alles platt gemacht worden. "So brutal hätte das ja nicht sein müssen." Maria Boßle monierte dicke Steine und Stolperfallen auf dem neuen Fußweg vom Waldfriedhof zum Annaberg. Vor allem ältere Leute seien hier gefährdet.

Helmut Pilhofer (FWU) kritisierte die nicht angepassten Öffnungszeiten des Bürgerpark-WCs. Er regte auch die Kontrolle von Hundebesitzern durch die Sicherheitswacht an wegen der zunehmenden Verschmutzung im Park.

Verwahrlostes Gebäude

Außerdem wies er auf ein Gebäude am Bahnhof neben den Gleisen nahe der Baywa hin, das als Abfalllager und Feuerstelle missbraucht werde. "Wem gehört das überhaupt?" Hier müsste eigentlich eine Sicherheits-Absperrung hin.

Unbeliebter Stellplatz

Hermann Völlger (SPD) regte an, auf dem Großparkplatz Bayreuther Straße Strauch- und Rasenpflege anzugehen. Hans-Jürgen Reitzenstein bezeichnete den dortigen Wohnmobil-Stellplatz als "unbeliebt" - es müsse ein anderer gefunden werden. Schließlich beantragte Gaby Mutzbauer (Grüne), wegen zunehmender Rücksichtslosigkeit von Autofahrern am Waldfriedhof ein Schild aufzustellen, das klar regele, wann und wie mit dem Pkw dort eingefahren dürfe.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.