Stutzen trifft ins Schwarze

Erfolgreiche Schützen aus Rosenberg (von links): Richard Bachmeier, Franz Hierl, Leonhard Kurz, Hans-Peter Daschner, Hermann Strobel, Andreas Grudzinski, Markus Rupprecht, Georg Rupprecht und Peter Brosch. Bild: kzl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
24.01.2015
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121 Jahre ist die Zimmerstutzen-Gesellschaft Rosenberg nun schon alt. Doch ins Museum gehört sie deswegen noch lange nicht. Wie lebendig der Traditionsclub ist, zeigt die Vereinsmeisterschaft.

2014 endete bei der Zimmerstutzen-Gesellschaft 1893 Rosenberg mit der Ehrung der Vereinsmeister in den verschiedenen Disziplinen und der Auszeichnung der Jahresmeister auf der Glücks- und Meisterscheibe. Um in die Wertung zu kommen, mussten auf jede dieser Scheiben mindestens zehn Serien mit jeweils 20 Schuss abgegeben werden.

Zwölf Schützen beteiligten sich an dem Wettbewerb, sie steigerten dabei immer wieder ihre Leistungen. Die Glücksscheibe wurde mit Teilern gewertet. Das bedeutet: der Abstand zwischen Zentrum und Treffer wird millimetergenau elektronisch vermessen. Bei der Meisterscheibe zählten die Ringe. Das beste Tiefschussergebnis erreichte Kurt Falk mit einem 181,4-Teiler vor Leonhard Kurz (195,8-T.) und Richard Bachmeier (210,2-T.).

Gutschein für die Besten

Jahresmeister wurde mit 1980 Ringen Kurt Falk vor Leonhard Kurz (1970) und Richard Bachmeier (1958). Es folgten Klaus Tuchbreiter (1915) und Hermann Strobel (1877). Sie alle erhielten als Anerkennung einen Gutschein. Geehrt wurden auch Teilnehmer an der Vereinsmeisterschaft, die sich dabei für die Gau- und Landesmeisterschaften qualifiziert haben. Vereinsmeister wurde in der Altersklasse Klaus Tuchbreiter mit 371 Ringen. Beim Luftgewehr-Auflageschießen mit 30 Schuss erreichte Richard Bachmeier 293 Ringe, Peter Brosch 291 und Leonhard Kurz 289 Ringe. Beim Schießen auf Federbock mit 40 Schuss erzielte Waldemar Pirner 91 Ringe - das beste Ergebnis. In der Disziplin Luftpistole (Auflage, 30 Schuss) erreichte Kurt Falk 285 Ringe vor Reinhold Brandl (272), in der Kategorie Großkaliber 357 Magnum gewann Andreas Grudzinski mit 322 Ringen vor Peter Brosch (205).

Mit dem Zimmerstutzen in der Schützenklasse qualifizierte sich Michael Hierl (245 Ringe), in der Seniorenklasse Kurt Falk (262). Bei der Sportpistole (Kaliber 22, 60 Schuss) lagen Markus Rupprecht (463) und Georg Rupprecht (431) vorn. Beim KK-Auflageschießen mit 30 Schuss auf 50 Meter Entfernung siegte Kurt Falk (263) vor Leonhard Kurz (254) und Hans-Peter Daschner (251). Alle Vereinsmeister wurden mit einer Urkunde geehrt.

Bald Bockbier

Der Terminkalender der Zimmerstutzen-Gesellschaft ist randvoll. Weiter geht es mit einer Faschingsdienstagsgaudi am 17. Februar um 16 Uhr. Kaum ist der Kehraus verdaut dürfen sich die Schützenbrüder und -schwestern auf das Bockbierfest am Samstag, 7. März, um 19 Uhr freuen.
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