Sulzbach-Rosenberger Judokas holen Gold und Silber im Ranglisten-Turnier in Pestalozzi-Halle
Prima Platzierungen belohnen Training

Die erfolgreichen Judokas mit Trainern, von links Gerd Brückner, Gerald Schart, Heinz-Ulrich Schmidt. Bild: shu
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.10.2014
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Knapp 100 Judokas der weiblichen und männlichen Jugend U10/12 aus der Oberpfalz bevölkerten die beiden Matten im Dojo der Pestalozzi-Schule. Mit der Ausrichtung des Ranglistenturniers sorgte das Team des Judo-Vereins bereits beim dritten großen Turnier dieses Jahres für perfekte Organisation.

Noch wichtiger aber waren die sehr guten Ergebnisse der neun Judokas, die für den Judo-Verein antraten. Bei den Judokas U 10 sorgte Sophie Schmeißner mit zwei Ipponsiegen für die erste Goldmedaille. Sabina Birkl kam nach ihrer Auftaktniederlage zum knappen Sieg mit Yuko für O-soto-otoshi (großer Außensturz) und verdiente sich eine Silbermedaille.

Cornelia Schart belohnte ihren Trainingsfleiß ebenfalls mit einem zweiten Platz, denn nach zwei Unentschieden (Hikiwake) kassierte ihre Gegnerin im entscheidenden Kampf eine Strafe (Shido). Johanna Reif unterlag in beiden Finalkämpfen knapp Franziska Kern (1.FC Miltach), errrang aber trotzdem die 3. Silbermedaille für den Verein. Zu den herausragenden Judokas zählte einmal mehr Ausnahmetalent Kilian Löffler.

Nach drei souveränen Siegen wartete mit Maximilian Bauer ein altbekannter Kontrahent vom JKC Kümmersbruck. Auch in diesem entscheidenden Kampf sorgte ein schneller Ippon nach Hüftwurf (O-goshi) für die Entscheidung und brachte eine weitere Goldmedaille für den Herzogstädter. Neuling Vincent Paulus schlug sich tapfer und erhielt nach einem Unentschieden und drei Niederlagen die Urkunde für den 5. Platz.

Bei der U12 traf Michael Wolfart bei seinem zweiten Turnierauftritt auf hochgradige Gegner, die ihm nur wenig Raum ließen. Platz 5 war für ihn eine ehrenvolle Platzierung. Johannes Schmeißner entschied seine beiden Finalkämpfe durch Haltegriff (Mune-gatame) und sehr schönen Tai-otoshi (Körperhandwurf). Auch Emma Löffler wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte ihre Gegnerinnen mit Fußfeger (De ashi-barai), Haltegriff (Kesa-gatame) und Hüftwurf (O-goshi). Ihr Bewegungsgefühl, gepaart mit schnellen Tempowechseln, brachte die insgesamt vierte Goldmedaille für den Verein.

Nach diesen Ergebnissen waren Trainer und Betreuer hocherfreut, wirken sie sich doch auf die Top-Ten-Platzierungen in diesem Jahr sehr positiv aus. Endgültige Entscheidungen ergeben sich am 8. November beim Top-Ten-Jahresabschlussturnier in Sulzbach-Rosenberg.
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