Supersommer treibt Rendite

Über eine lukrative Zinsausschüttung von vier sowie zehn Prozent können sich die Zeichner von Anteilsscheinen der AOVE-Bürgersonnenkraftwerke für das Betriebsjahr 2015 freuen. Dazu tragen mehrere Photovoltaikanlagen bei, unter anderem die auf dem Dach der Poppenrichter Schule. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.12.2015
2
0

Die AOVE ist rechtzeitig eingestiegen, um mit Bürgeranlagen der Photovoltaik zum Durchbruch zu verhelfen. Die heuer erzielte Rentabilität schlägt den Kapitalmarkt um Längen.

Über eine vier- oder sogar zehnprozentige Verzinsung ihrer jeweiligen sogenannten Solarbausteine (gezeichnete Anteilsscheine, Anm.d.Red.) können sich diejenigen freuen, die an den AOVE-Bürgersonnenkraftwerken beteiligt sind. Der Supersommer und die damit verbundenen Erträge zeichnen dafür verantwortlich.

Einstimmig wurde in der Gesellschafterversammlung der AOVE-Bürgersonnenkraftwerke GmbH der Beschluss gefasst, die Bausteine der Photovoltaik-Anlagen Freihung, Vilseck, Edelsfeld, Gebenbach, Neukirchen und Schnaittenbach/Schule, deren Bankdarlehen getilgt sind, mit zehn Prozent zu verzinsen. Für die vier weiteren Anlagen in Hirschau (Schule und Bauhof), Poppenricht und Schnaittenbach (Kindergarten) wurde die zinstechnische Vergütung wieder auf vier Prozent festgelegt.

Insgesamt wurden bisher fast 250 000 Euro (inklusive 2015) an Zinsen an die Anteilseigner für fast 1000 gezeichnete Solarbausteine ausbezahlt, so AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer. Prokurist Jürgen Stauber berichtete über nötige Reparaturarbeiten an der Anlage auf der Schule in Freihung, die zu 50 Prozent von der Versicherung abgedeckt wurden.

Eine vorgenommene Reinigung der Photovoltaik-Module auf der Schule in Schnaittenbach, so der Prokurist, führte zu einem fast 15-prozentigen Mehrertrag. Außerdem berichtete er über die planmäßige Tilgung von Bankdarlehen. Aber nicht nur auf die finanzielle Entwicklung der Bürgeranlagen könne man stolz sein, freute sich Lobenhofer, sondern auch auf die bisherige Kohlendioxid-Einsparung in Höhe von fast 2,8 Tonnen und die nahezu vier Millionen Kilowattstunden an erzeugtem Sonnenstrom. Das entspricht rechnerisch dem jährlichen Bedarf von etwa 90 Einfamilienhäusern, als ob sie ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgt würden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.