Tag des offenen Denkmals mit verschiedenen Aktionen - Stadtmuseum bietet eine Führung an
Von der Werkstatt in den Stollen

Die Vorfreude auf den Tag des offenen Denkmals ist schon jetzt groß bei (von links) Josef Rieder, Siegfried Scholz, Maria Faltenbacher, Armin Kraus, Nicole Niering und Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer. Bild: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.09.2015
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Druckerschwärze, Erzbrocken, Schuster-Ahlen und eine sakrales Kleinod - all das können Besucher am Tag des offenen Denkmals erleben. In der Herzogstadt laufen dazu am Sonntag, 13. September, verschiedene Aktionen, die dem Jahresthema "Handwerk, Technik, Industrie" gerecht werden sollen. Die Eröffnung des ereignisreichen Tages geht um 13.45 Uhr vor dem Rathaus über die Bühne.

Beim Pressegespräch stellten Maria Faltenbacher (Stiber-Fähnlein), Josef Rieder, Siegfried Scholz und Armin Kraus (Bergknappenverein) sowie Nicole Niering von der städtischen Denkmalbehörde und Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer die verschiedenen Unternehmungen vor. Alle Besichtigungen sind kostenlos, Spenden aber willkommen.

Pflasterzollhaus: Ab 14 Uhr wird dort ein Schuster in der angegliederten Werkstatt sein Handwerk vorstellen. Kaffee und Kuchen sorgen dabei für eine angenehme Atmosphäre.

Historische Druckerei Seidel: Alte Techniken stehen dort im Mittelpunkt. Helmut Spies, der noch in den geschichtsträchtigen Räumen ausgebildet wurde, erweckt die Maschine um 14, 15 und 16 Uhr zum Leben und druckt Sulzbacher Stiche. Von 13.30 bis 17 Uhr ist auch das dazugehörige Café Minerva geöffnet.

Schaustollen Max: Vom Bergknappenverein werden dort am Rande der Villa Max Führungen angeboten. Josef Rieder und Siegfried Scholz warten zudem mit vielen Informationen aus der reichen Montangeschichte der Herzogstadt auf.

Stadtmuseum: Ab 13.30 Uhr ist bei freiem Eintritt geöffnet. Eine Führung durch die Räume wird ab 14.30 Uhr angeboten.

Kirche St. Hedwig: Geistliche Abendmusik ab 17 Uhr mit anschließender Eröffnung der Jubiläumsausstellung "250 Jahre Klosterkirche".

Mehr als 7700 historische Baudenkmale, Stätten und Parks können neugierige Besucher deutschlandweit am Tag des offenen Denkmals am 13. September erleben. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

Alte Techniken

Orte wie historische Fabrikhallen besitzen meist einen ganz besonderen Charme. Zudem ist die Industriegeschichte eng mit den sozialen und demografischen Entwicklungen ganzer Regionen verbunden. Dies und der Aspekt der Nachhaltigkeit macht die Umnutzung dieser Gebäudetypen so wichtig.

Am Tag des offenen Denkmals werden ebenso gelungene wie noch umzusetzende Ideen für Nutzungskonzepte vorgestellt. Handwerker präsentieren ihre Gewerke mit den Techniken des alten Bau- und Kunsthandwerks an konkreten Beispielen. Zugleich erfahren die Besucher, wie man heutzutage denkmalgerecht instand setzt.

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Das bundesweite Programm im Internet:

http://www.tag-des-offenen-denkmals.de
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