Tauben der Reisevereinigung Amberg fliegen bei Preisflügen Erfolge für Züchter ein
Da geht's Schlag auf Schlag

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.05.2015
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Eine Spitzenleistung erbrachten die Tauben der Schlaggemeinschaft Eichenseer aus Traßlberg beim zweiten Preisflug der Reisevereinigung (RV) Amberg. Wegen eines Defekts am Kabinenexpress wurde der Wettflug ab Kirchdorf (mittlere Flugentfernung 144 Kilometer) auf den darauffolgenden Tag verlegt.

831 Tiere sind am Start

Bei 16 Grad, guter Sicht und schwachem Süd-Ost-Wind starteten die 831 Tauben der 23 Züchter um 8.10 Uhr. Bereits um 9.54 Uhr kam die beste Taube, ein zweijähriger Vogel, bei der SG Eichenseer (Verein Traßlberg) über die Konstatier-Antenne. Nur eine Sekunde später wurde die zweite Taube registriert. Um 9.55 Uhr war die sechste Taube daheim. Die sechs Super-Tauben belegten damit die ersten sechs Siegerplätze beim zweiten RV-Preisflug Kirchdorf. Mit dem achten Platz vervollständigte ein Weibchen die Spitzenleistung der Eichenseer-Tauben. Den siebten Rang belegte eine Taube der SG Auerbacher (Verein Neumühle).

Die Gewinner des Tages waren die SG Demleitner, die 41 ihrer 56 eingesetzten Tauben (73,2 Prozent) in der Preisliste stehen hatten. Es folgten die SG Niedermeier/Neidl Alfred (Verein Wolfring) mit 65,8 Prozent (52 Preistauben bei 79 eingesetzten Tieren) und die SG Eichenseer mit 52,8 Prozent (53 eingesetzte Tauben, 28 Preise). Beim dritten Wettflug ab Heilbronn (mittlere Flugentfernung 199 Kilometer) erfolgte der Taubenauflass mit den Reisevereinigungen Hirschau/Weiden, Nabburg und Sulzbach. Bei 20 Grad, sonnig, guter Sicht und schwachem Westwind starteten um 8.30 Uhr die Tiere, darunter 875 Tauben von 26 Züchtern der RV-Amberg.

Im Schnitt 94 km/h

Die schnellste RV-Taube stellte Erich Roggenhofer, das Tier kam um 10.37.01 Uhr in seinem Heimatschlag an und hatte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 94 Stundenkilometern. Kurz danach erreichten zwei Tauben vom Züchter Ingo Breckner den Heimatschlag in Sulzbach und sicherten sich die Plätze zwei und vier. Rang drei ging an die SG Demleitner (Verein Wutschdorf).

Eine Preisausbeute von 56,4 Prozent (31 von 55 eingesetzten Tieren in den Preisrängen) erreichte die SG Demleitner, auf 53,8 Prozent kam die Schlaggemeinschaft Niedermeier/Neidl (42 Preise von 78 gesetzten Tauben). Die weitere prozentuale Aufteilung an Preisen: die Amberger Züchter Erich Graßler mit 47,1 Prozent (17 gesetzte Tauben, acht Preise), Gerhard Ignatz mit 45,5 Prozent (22 Tauben und zehn Preise) und Erich Roggenhofer mit 40 Prozent (30 Tauben, 12 Preise) sowie die SG Auerbacher aus Neumühle mit 46,3 Prozent (41 Tauben, 19 Preise).
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