"Traut euch - den Segen habt ihr"

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
31.03.2015
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"Was habt ihr aus euren Fähigkeiten gemacht?", fragte der Prediger die Konfirmanden zuerst. Bei der Konfirmation gehe es aber auch um andere Geschenke, um die Fähigkeiten und Talente, die die Jungen und Mädchen von Gott erhalten hätten. Sie richtig anzuwenden, vor allem das sollten sich die jungen Leute trauen.

Zwölf junge Christen zogen am Palmsonntag unter festlichen Orgel- und Posaunenklängen mit Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz, den Diakoninnen Irene Elsner und Sabrina Schmidt sowie dem Kirchenvorstand in die Christuskirche ein, um ihre Konfirmation zu feiern. Im Unterricht hatten sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet, um jetzt in die Gemeinschaft der mündigen Christen aufgenommen zu werden.

Rechenschaft ablegen

"Die Konfirmation ist ein Fest", stellte Pfarrer Dr. Roland Kurz in seiner Predigt fest, "ein Fest, bei dem es Geschenke gibt." Diese Geschenke seien eine Aufgabe, denn die Jugendlichen müssten überlegen, was sie damit machen.

So wie der reiche Mann im Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Matthäus 25, 14-30) Rechenschaft fordert und von seinen Knechten wissen will, was sie mit dem ihnen anvertrauten Vermögen gemacht haben, so sei auch die Konfirmation Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Gott macht Mut

Gott kenne, liebe und akzeptiere jeden einzelnen. "Er macht euch Mut", betonte Dr. Kurz. Jeder habe besondere Begabungen. Der eine sei vielleicht handwerklich geschickt, ein anderer sportlich oder humorvoll, ein künstlerisches Talent oder ein Mathegenie. Auch anderes könnten die Jugendlichen vielleicht, hätten es sich aber noch nie getraut, aus Angst, dass es schiefgeht und sie sich blamieren.

Dr. Kurz machte den Konfirmanden Mut, gerade die Dinge zu tun, bei denen sie sich unsicher fühlten. Denn je öfter die Mädchen und Jungen sich trauten, desto besser würden sie und dann merken, dass auch die Dinge klappten, die sie nicht so ganz könnten. Dr. Kurz schloss: "Traut euch! Gottes Segen habt ihr!"

Nach der Tauferinnerung und dem Glaubensbekenntnis stellte Diakonin Schmidt den Jungen und Mädchen die Konfirmationsfrage. Die Jugendlichen antworteten: "Ja, mit Gottes Hilfe." Dann wurden sie von ihren Konfirmatoren eingesegnet.

Engagement möglich

Hans-Peter Pickel, der stellvertretende Vertrauensmann des Kirchenvorstands, gratulierte den Jugendlichen: "Ich würde mich freuen, wenn ihr von unseren Angeboten auch in Zukunft Gebrauch macht, euch in der Gemeinde engagiert", lud er sie ein. "Denn wenn keiner mehr hingeht, findet Gemeinde nicht mehr statt." Auch die Gemeindejugend schloss sich der Einladung an: "Kommt doch einfach mal wieder ins Jugendhaus!"

Jugend half mit

Als mündige Christen feierten die Konfirmanden zusammen mit ihren Familien und den anderen Gottesdienstbesuchern das Abendmahl. Für die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes dankte Dr. Kurz Dekanatskantor Gerd Hennecke sowie dem Kirchen- und Posaunenchor.

Er bedankte sich auch bei der evangelischen Jugend, die sich während des Gottesdienstes um die jüngsten Kirchenbesucher gekümmert hatte.
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