Turbo für den Radweg

Die Lokale Aktionsgruppe Amberg-Sulzbach will den Fünf-Flüsse-Radweg aufwerten. Das Projekt gefiel dem Gremium, das über die Leader-Förderung entscheidet. Bild: Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.03.2015
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Vom Hopfengarten in Illschwang bis zum Kirwaplatz in Ebermannsdorf: Die Leader-Aktionsgruppe Amberg-Sulzbach hat schon viele Projekte unterstützt. Jetzt erhält das Bündnis selbst Hilfe - durch eine weitere Förderzusage.

Landwirtschafsminister Helmut Brunner überreichte Landrat Richard Reisinger und der Aktionsgruppen-Managerin Veronika Högner nun bei einem Termin in München das Dokument über die offizielle Förderzusage für den Zeitraum bis 2020. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) erhält über die nächsten fünf Jahre verteilt rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern, die unter anderem in die Aufwertung des Fünf-Flüsse-Radwegs und in die Neukonzeption der Ausstellung Industriegeschichte im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern im Kultur-Schloss Theuern fließen sollen.

Anträge ab Mai

Die LAG hatte sich erfolgreich an der Auswahlrunde für die bis 2020 laufende neue Förderperiode des EU-Programms Leader beteiligt und kann damit zur Umsetzung ihrer jeweiligen Entwicklungsstrategien ab Ende Mai die entsprechenden Gelder beantragen. Bei dem Festakt in München erhielten alle der kürzlich ausgewählten 61 Lokalen Aktionsgruppen Bayerns ihre Anerkennungsurkunden überreicht.

"Mit ihrem Konzept haben Sie erfolgversprechende Ideen zur zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung Ihrer Heimat vorgelegt", sagte der Minister zu den Vertretern aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Die große Bandbreite der Konzepte mit ihren unterschiedlichen Ansätzen, Schwerpunkten und Zielen spiegele die ganze Vielfalt der ländlichen Gebiete in Bayern wider. Laut Brunner liege der Erfolg des Leader-Programms der Europäischen Union vor allem in seiner bürgernahen Konzeption, die auf die Akteure vor Ort setze und ihnen viel kreativen Spielraum für ihr Engagement biete.

An der ersten Auswahlrunde hatten sich 68 Lokale Aktionsgruppen beteiligt, 61 wurden von einem unabhängigen Expertengremium ausgewählt. Viele Aktionsgruppen waren bereits in der vergangenen Förderperiode dabei, zwölf sind Leader-Neulinge. Insgesamt stehen laut Brunner in der Förderperiode bis 2020 rund 111 Millionen Euro EU- und Landesmittel zur Verfügung.
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