Überaus wertvoller Dienst

Die Schulweg- und die Bushelfer der Pestalozzischule mit Schulleiter Alfred Steindl (hinten, links), Rosalia Wendl, der Leiterin des Ordnungsamts (Dritte von links), der Elternbeiratsvorsitzenden Simone Roßmann (Sechste von links) und Uwe Aulinger, bei der Polizei zuständig für Verkehrserziehung (Zweiter von rechts). Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.12.2014
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Auch heuer sind alle Kinder der Pestalozzischule unfallfrei zur Schule gekommen. Das ist aber nicht unbedingt das Verdienst der Autofahrer, die morgens um halb acht über die Straßen jagen.

Jeden Morgen stehen an den Haltestellen der Schulbusse und an den gefährlichen Kreuzungen nahe der Pestalozzischule die Schulweg- und die Bus-helfer und sorgen dafür, dass auch die jüngsten Verkehrsteilnehmer nicht unter die Räder kommen.

Alfred Steindl, der Leiter der Grundschule, dankte den engagierten Eltern und Großeltern: "Ihr Dienst ist überaus wertvoll." Er berichtete, dass die Kinder verunsichert seien, wenn einmal ein Schulweghelfer fehlt. "Es ist eine ehrenvolle, teils auch schwierige Aufgabe", stellte Uwe Aulinger fest, bei der Polizei zuständig für Verkehrserziehung.

Neue Helfer dabei

Es haben mehrere neue Schulweghelfer angefangen. Deshalb seien die beiden gefährlichen Straßenübergänge an der Weiherstraße und an der Hofgartenstraße zuverlässig versorgt. "Dass wir keinen Schulwegunfall hatten, ist auch Ihr Verdienst", sagte Aulinger anerkennend zu den Helfern. Rosalia Wendl, die Leiterin des Ordnungsamts, dankte den Helfern und überreichte ihnen ein kleines Präsent.

Sie berichtete, dass sie bei einem Ortstermin an der Hofgartenstraße selbst erlebt habe, wie gefährlich dieser Übergang trotz der Ampel ist, weil immer wieder Autos bei Rot fahren oder über den Bürgersteig ausweichen. "Wir können diese Gefahrenstelle auch durch bauliche Maßnahmen nicht entschärfen", bedauerte sie, "es ist einfach kein Platz da für die dringend nötige Abbiegespur."

Im Namen des Elternbeirats dankte auch Vorsitzende Simone Roßmann den Helfern mit einem Geschenk für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Dann tauschten sich die Schulweg- und Bushelfer über ihre Erfahrungen aus und berichteten Aulinger und Wendl von besonders kritischen Situationen. Sie hoben hervor, dass viele der Kinder sehr dunkel angezogen sind und leider auch die Warnwesten nicht tragen, die jeder Schüler zur Einschulung bekommen hat. "Achten Sie darauf, dass man Ihr Kind im Dunkeln gut sehen kann!", riefen sie die Eltern auf und schlugen vor, doch eine schicke reflektierende Jacke unter den Weihnachtsbaum zu legen.
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