Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnet Peter Zahn aus
Ein "Grüner Engel"

Peter Zahn (rechts), ehrenamtlich tätiger Umweltschutzbeauftragter der Stadt Sulzbach-Rosenberg, freute sich über die Auszeichnung "Grüner Engel", die ihm Umweltministerin Ulrike Scharf in München überreichte. Die Auszeichnung ist äußeres Zeichen der Anerkennung für den jahrelangen Einsatz Zahns zugunsten der Umwelt. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.03.2015
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Seit 1988 setzt er sich für den Schutz und Erhalt von einheimischen Amphibienarten ein und betreut die Amphibien-Schutzzäune in der Region: Peter Zahn, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Sulzbach-Rosenberg. Jetzt wurde sein ehrenamtliches Engagement von höchster Stelle belohnt - gemeinsam mit sechs anderen Mitstreitern aus der Oberpfalz händigte Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf den "Grünen Engel" an Zahn an. Dies geht aus einer Pressemitteilung aus München hervor.

Der Sulzbach-Rosenberger ist zudem in der Biotoppflege, im Artenschutz und in der Umweltbildung tätig. In seiner Eigenschaft als Umweltschutzbeauftragter wurde er 1992 mit dem Umwelt- und Naturschutzpreis des Landkreises, 2004 mit der Naturschutzmedaille und 2012 mit der Silbernen Vereinsnadel des Bund Naturschutz geehrt.

Wie es während der Feierstunde hieß, sei der Einsatz freiwilliger Helfer ein wesentlicher Pfeiler im Natur- und Umweltschutz. Deshalb solle weiter intensiv für das Ehrenamt geworben werden, unterstrich Ulrike Scharf: "Wir wollen die ehrenamtlichen Helfer in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ehrenamtliche sind das Rückgrat des Naturschutzes in Bayern. Über eine Millionen Menschen engagieren sich im Freistaat in einem anerkannten Naturschutzverband. Ihnen gelten unser Dank und unsere Anerkennung."

Ehrenamtliche kümmerten sich um bedrohte Tiere und Pflanzen, pflegten wertvolle Biotope oder setzten sich für Umweltbildung ein. So entstand etwa in rund 75 000 Stunden Freilandarbeit der Brutvogelatlas Bayern maßgeblich unter Mitwirkung von Ehrenamtlichen. Dieses Engagement habe einen Gegenwert von rund 20 Millionen Euro.
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