Umzug bald in Sichtweite

Freude beim Richtfest (von links): Jörg Maisel (Baufirma), Helmut und Anette Exner (Hefa), Bürgermeister Michael Göth, Mario Rösch mit Familie und Rudolf Götz (Gösta Hallenbau). Bilder: Gebhardt (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.03.2015
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1987 wehte der Richtbuschen schon einmal. Im spärlich besiedelten Industriegebiet Unterschwaig hatte die Firma Hefa Kühlmöbel ihr erstes Domizil errichtet. 28 Jahre später entsteht an der Ludwig-Erhard-Straße ein komplett neuer Standort - Investitionssumme rund vier Millionen Euro. Nur der Richtbuschen sieht genauso aus wie damals.

Allein auf weiter Flur stand die Hefa seinerzeit, erinnerten sich die Eigentümer. "Damals war sogar Kurz noch relativ klein. Es gab weder Suspa, Goldflagg, Wieland noch Telle. 1994 folgte der Anbau in der Castnerstraße - aber der reichte auch nicht.

Kauf und Umzug

Deswegen kaufte die Hefa 1995 das Gebäude der Firma Goldflagg in der Eisenhämmerstraße, wo sie bis heute ihre Kühlsysteme produziert. Die Fertigung wuchs, die Auftragsbücher füllten sich, und in den letzten Jahre gab es diverse Planungen für einen Anbau in der Eisenhämmerstraße. Doch das verwarfen die Mittelständler, weil es sich als zu wenig ausbaufähig für die Zukunft erwies.

Von der Stadt bekam die Hefa schließlich das Grundstück an der Ludwig-Erhard-Straße mit Erweiterungsmöglichkeiten. Man entschied sich für eine komplette Umsiedlung samt Neubau: Halle mit 3200 und Bürogebäude mit 1300 Quadratmetern. "Planungen und Baugenehmigung liefen superschnell dank der Hilfe vom Bauamt", freute sich Helmut Exner beim Richtfest. Bürgermeister Michael Göth hörte das gern, und er versicherte, dass die Stadt stets das Ihre dazu tun werde, dass sich Betriebe hier wohlfühlten. Helmut Exner lobte weiter: "Die Firmen aus der Region leisten ebenfalls schnelle, saubere Arbeit" - Maisel Hersbruck (Fundamente und Erdarbeiten), Gösta, Kohlberg (Halle und Bürogebäude), Faderl (Sanitär, Heizung und Estrich), Deichler, beide Sulzbach-Rosenberg (Elektro). Als extrem knapp habe sich der Zeitplan erwiesen: Mitte November starteten die Erdarbeiten, Anfang März wurde pünktlich der Stahl gestellt. Der Umzug ist für Juli geplant, um das Sommerloch zu nutzen. Vier Wochen ruht dann die Produktion.

Attraktiver Arbeitgeber

Energetisch nachhaltig geplant sind die Neubauten: Die Wände auch im Bürogebäude besitzen Sandwich-Isolierelemente, sowohl Heizung als auch Klimatisierung erfolgen mit Wärmepumpen. "Wir stellen uns mit dem modernen Gebäude als attraktiver Arbeitgeber dar - schließlich suchen wir ständig gute Fachkräfte", meinte Anette Exner, die auch die firmeneigene Ausbildung ansprach.

Künftig stehen große lichtdurchflutete Büros, Sozialräume, eine Sonnenterrasse vor der Kantine für die Mitarbeiter zur Verfügung. Ebenso gibt es einen Konferenzraum und den Showroom, um künftig für Kunden Schulungen halten zu können.
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