und wieder lau...
Lau, nicht so lau

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.11.2015
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So wie dieser November losgelegt hat, kann es nicht ewig weitergehen. In den ersten zehn Tagen dieses Monats war es rund sieben Grad wärmer, als es der langjährige Durchschnitt für November her-gibt. 14, 16 oder 18 Grad quer durch die Oberpfalz. Das ist schon nahezu denkwürdig, aber ebenso vergänglich. Auch das Gänseblümchen auf der Wiese dürfte sich verwirrt umsehen und wundern, warum es nach dem eher kalten Oktober plötzlich aus dem Winterschlaf geholt wurde. Ja ist denn heit' scho Ostern? Nein.

So langsam rappelt es in der Wetterküche über Europa nämlich wieder, und mit immer mehr Sturmtiefs kippt das Schönwetterhoch allmählich zur Seite. Damit können Wetterfronten mit viel Wind mal mildere und mal frischere Luft bringen, wobei die Schwankungen weiterhin noch nichts mit Vorwinter zu tun haben. Eher wird's lau, dann weniger lau, und dann wieder lau. Oder passend, weil's ja gerade 11.11. war: "He- lau"!

Der heutige Freitag wurstelt sich noch trocken durch, aber nach Nebel und Hochnebel in der Früh und am Vormittag scheint die Sonne nur zeitweise. Bald kommen neue Wolken vom Amberger Raum her, und rücken am späteren Nachmittag dichter zusammen. Mit böig auflebendem Wind gibt es aber erst zum Dunkelwerden erste schwache Schauer, über die erste Nachthälfte verteilt regnet es immer wieder mal. Zuvor werden nochmal milde 11 Grad in Freudenberg, 12 in Birgland und 13 in Vilseck erreicht. In der Nacht kühlt es auf 6 bis 3 Grad ab. Seugast bringt es auf 28 Prozent der möglichen Sonnenstunden bei 20 Prozent Regenrisiko.

Am Samstag zeigt sich die Sonne noch eher in der Früh, sonst bewölkt es sich tagsüber, gibt es vorerst aber nur vereinzelt eher schwache Schauer. Da kann in recht frischer Luft Graupel dabei sein. Erst am Abend und über Nacht regnet es öfter und etwas kräftiger. Im böigen und kräftigen Nordwestwind liegen die Höchsttemperaturen bei mageren 6 Grad in Kindlas, 8 in Sulzbach- Rosenberg und 9 in Rieden. In der Nacht wird es allerdings kaum noch frischer: Es bleibt nass und windig. Kurz und knapp ist der Sonntag erzählt: Bewölkt, zeitweise windig mit der Gefahr einzelner Sturmböen in freien Lagen. Dazu regnet es seit längerem ausgiebiger den ganzen Tag über vor sich hin. Ein echter Tag für Couch und Decke, denn von den relativ milden 9 Grad in Etzelwang, 10 in Auerbach und 12 in der Amberger Innenstadt hat man nicht viel. 72 Prozent Regenrisiko und 5 Prozent Sonnenschein für Ursensollen.

Freundlicher wird's am Montag, und bei 10 bis 15 Grad kommen erneut Frühlingsgefühle auf. Ab Dienstag nehmen Regen und Wind zu, und dann könnte am Mittwoch ein ausgewachsener Herbststurm drohen. Von dessen noch schwer einzuschätzender Stärke hängt ab, ob es danach vielleicht kurzfristig Schneeschauer gibt, wahrscheinlich bleibt es aber danach mit 6 bis 11 Grad noch immer mild für die Jahreszeit. Winter ist also weiter nicht in Sicht, die sonnig- ruhigen Zeiten sind aber vorbei.
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