Unternehmen und Zweckverband suchen Lösungen
Anschlussprobleme seit Fahrplanwechsel

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.12.2014
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Wie der Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach in einer Presseerklärung informiert, häufen sich seit Inkrafttreten des neuen Schienenfahrplans die Probleme im Anschluss vom ÖPNV auf die Schiene, insbesondere im Bereich Sulzbach-Rosenberg.

Die Ursache hierfür liege weder bei den Busunternehmen noch beim Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS). Aufgabenträger für den Schienenregionalverkehr sei die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG). Diese bestellt bei den Betreibern (DB Regio) die Zugleistungen. Im Juli hat die BEG den ZNAS darauf hingewiesen, dass es zum Fahrplanwechsel auf der Strecke zwischen Nürnberg und Amberg/Schwandorf beziehungsweise Weiden umfangreiche Veränderungen geben werde.

Zeiten vorverlegt

So sollten die Abfahrtszeiten in Richtung Amberg, Schwandorf und Regensburg um bis zu sieben Minuten vorverlegt werden. Die Fahrt um 7.33 Uhr Abfahrt in Sulzbach-Rosenberg und 7.43 Uhr in Amberg wurde eingestellt. Die Verbandsversammlung des ZNAS hat in der Sitzung vom 4. Juli einstimmig eine Resolution verfasst, wonach diese Änderungen abgelehnt und insbesondere die Angebotsverschlechterungen nicht umgesetzt werden sollen, da dies zu erheblichen Problemen bei den Anschlüsse führen werde. Diese Resolution wurde mit Schreiben vom 28. Juli an die BEG weitergeleitet.

Enorme Schwierigkeiten

Leider blieb die BEG bei ihren Planungen, so dass derzeit zwar die Anschlüsse vom allgemeinen ÖPNV auf die Schiene in Richtung Nürnberg problemlos gehalten werden können, in Richtung Amberg, Schwandorf und Regensburg jedoch enorme Probleme auftreten. Bei einer Änderung des getakteten Stadtbusverkehrs wäre jedoch nicht auszuschließen, dass es dann zu Problemen in Richtung Nürnberg kommt, daher haben ZNAS und Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach bislang hiervon Abstand genommen.

Derzeit arbeiten Verkehrsunternehmen und ZNAS an Einzellösungen, die jedoch Änderungen an den gewohnten Fahrplänen des Stadtbusverkehrs nach sich ziehen beziehungsweise zur Folge haben können, dass manche Haltestellen nicht mehr zu allen Zeiten bedient werden.
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