"Verein für seelische Gesundheit im Alter" an seiner Belastungsgrenze
Burnout ist nicht die Lösung

Vorsitzender Dr. Klaus Gebel sieht SEGA an den Grenzen der ehrenamtlichen Leistungskraft eines Vereins angekommen. Bild: Uschald
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.10.2014
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Die Amberg-Sulzbacher Demenzwochen laufen zwar noch bis Freitag, 31. Oktober, doch schon richtet der "Verein für seelische Gesundheit im Alter" (SEGA) den Blick auf die Aktivitäten im nächsten Jahr. Vorsitzender Dr. Klaus Gebel zog bei der Hauptversammlung am Mittwochabend in Amberg nicht nur Bilanz über ein erfolgreiches Vereinsjahr 2013/14, sondern kündigte zugleich erneut viele Informationsveranstaltungen und Aktionen für das nächste Jahr an.

Die SEGA-Akademie beschränkte sich keineswegs nur auf die Region Amberg-Sulzbach, legte Gebel dar. Vielmehr habe sie auch Interessierte und Betroffene mit ihren Veranstaltungen und Schulungsangeboten für ehrenamtliche Helfer etwa in Weiden, Nittendorf, Nittenau und Hemau angesprochen. Große Resonanz hätte beispielsweise auch die überregional beachtete Fachtagung "Demenz - Vergessene Themen" im März im König-Ruprecht-Saal in Amberg erfahren.

Was das Engagement der Mitglieder bei der Führung des Vereins anbelangt, so sprach Gebel davon, schon an der Grenze dessen angelangt zu sein, was man ehrenamtlich zu leisten in der Lage sei. Ein besonderes Anliegen ist der gemeinnützigen Gemeinschaft mit 43 Mitgliedern und 78 Förderern die Gründung einer Demenz-Selbsthilfegruppe in Auerbach. Hierfür, so berichtete der Vorsitzende, habe der ehemalige Chefarzt der St.-Johannes-Klinik, Dr. Karl Hilgarth, bereits wertvolle Vorarbeit geleistet.

SEGA biete nun seine fachliche und ideelle Unterstützung an. Ein erstes Treffen ist für Mittwoch, 12. November, im Bürgerhaus von Auerbach geplant. Reine Formsache zum Ende der Hauptversammlung in der Gaststätte "Zur alten Kaserne" war eine Änderung der Satzung. Da der Verein auch außerhalb der Region Amberg-Sulzbach aktiv ist und dort neue Mitglieder und Förderer gewinnen möchte, strich die Versammlung per Beschluss die bisherige räumliche Beschränkung auf den Landkreis und die Stadt Amberg aus den Statuten. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
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