Viele Drängler wollen ins Beet

Herr über Tausende Stiefmütterchen - Richard Eagan, der stellvertretende Leiter der Stadtgärtnerei, koordiniert die Arbeiten, zu denen auch das Ausbringen des Frühjahrsflors gehört.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
07.04.2015
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Ob der Winter am Ostermontag seinen Abschied genommen hat, ist noch nicht ganz sicher. Für die Stadtgärtner stehen aber spätestens seit Dienstag alle Zeichen auf Frühling. Tausende von bunten Pflänzchen werden in die Anlagen ausgebracht. Alles sehnt sich nach Wärme. Und in den Gewächshäusern wartet reichlich Nachschub.

Die Witterung diktiert meistens den Ablauf bei der Stadtgärtnerei. So standen an kühlen und frostigen Tagen vornehmlich Aufräumungsarbeiten und Pflegemaßnahmen im Vordergrund. Auch Sturmtief Niklas sorgte nochmals für etwas Beschäftigung.

Jetzt verschwenden die Stadtgärtner aber weiter keine Gedanken an Frau Holle. Der Frühling hat kalendarisch längst begonnen, die Pflanzen müssen hinaus. Und hier reden wir von ungefähr 10 000 Stück, die seit gestern von den "Männern und Frauen in Orange" in Beete, Blumenkästen und Tröge ausgebracht werden.

Frage des Platzes

Das ist oft schon fast eine logistische Meisterleistung, denn nach den Frühjahrsblühern läuft fast parallel die Aufzucht des Sommerflors, der mit steigenden Temperaturen immer mehr Platz in den Gewächshäusern beansprucht.

"Die Sommerpflanzen schieben also von hinten die Frühjahrsblüher ins Freie", merkt Richard Eagan als stellvertretender Leiter der Einrichtung am Erlheimer Weg an. Insgesamt sieht er die Gärtnerei gut im Zeitplan, denn durch die Pflegemaßnahmen an den alten Großbäumen über die Jahre verursachte der Sturm keine größeren Schäden, was noch zusätzlich Arbeit für die Gärtnereibediensteten bedeutet hätte.

Aber alle wissen, dass nach dem Frühling der Sommer mit anderer Blütenpracht folgt - erste Resultate sind in den Treibhäusern schon zu erkennen.
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