Viertklässler gewappnet für ihre Ausflüge in Abenteuerspielplatz der sozialen Netzwerke

Viertklässler gewappnet für ihre Ausflüge in Abenteuerspielplatz der sozialen Netzwerke Bei Grundschülern stehen sie hoch in Kurs: WhatsApp, Facebook und andere soziale Netzwerke: Mit Freunden chatten und solche finden, Fotos zeigen - ein einziger Abenteuerspielplatz, der von morgens bis in die Nacht geöffnet ist. Kinder wissen oft nicht, dass ihre Profile und Nachrichten nicht nur von wirklichen Freunden eingesehen werden können, sondern jeder mitlesen kann wie bei einer Postkarte. Damit machen sie sic
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.05.2015
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Bei Grundschülern stehen sie hoch in Kurs: WhatsApp, Facebook und andere soziale Netzwerke: Mit Freunden chatten und solche finden, Fotos zeigen - ein einziger Abenteuerspielplatz, der von morgens bis in die Nacht geöffnet ist. Kinder wissen oft nicht, dass ihre Profile und Nachrichten nicht nur von wirklichen Freunden eingesehen werden können, sondern jeder mitlesen kann wie bei einer Postkarte. Damit machen sie sich angreifbar und laufen Gefahr, von Unbekannten angeschrieben oder gemobbt zu werden. Deshalb war es Ziel der Jahnschule, ihre Viertklässler über dieses Thema zu informieren. Sie lud Beratungsrektor Werner Winter, den Medienexperten im Landkreis Amberg-Sulzbach, ein, den Schülern kindgerechte Aufklärung zu vermitteln. Am Beispiel von Jonas, der per WhatsApp einen Liebesbrief an seine Mitschülerin sendet und damit zum Gespött der ganzen Schule wird, erfuhren die Kinder wichtige Punkte, die es zu berücksichtigen gibt. Nun ist ihnen klar, dass sie grundsätzlich nur so wenig Informationen wie möglich über sich und die Familie preisgeben. Außerdem sollten sie keine Fotos einstellen, auf denen sie zu erkennen sind, und ihr Handy niemals unbeaufsichtigt liegen lassen. Ihre Mitteilungen dürften nicht geheim oder peinlich sein und niemanden beleidigen. Im Zweifelsfalle sollten sie sich nicht scheuen, Eltern oder Lehrer um Rat zu fragen. Wichtig war Winter auch, darüber aufzuklären, dass Fotos oder Videos von anderen Menschen nicht ohne deren Erlaubnis weitergegeben werden dürfen. Denn ganz schnell könne man sich damit strafbar machen. Beeindruckt von den Ausführungen, diskutierten die Schüler am Ende darüber, wie sie sich in Zukunft im Umgang mit sozialen Netzwerken verhalten wollen. Bild: hfz
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