Vortrag und Kabarett in einem: Jutta Wimmer kommt zu den Schulen
Null Bock auf Hausaufgaben

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
17.03.2015
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"Lernlust statt Lernfrust" heißt das Schulkabarett am Donnerstag, 19. März. Der Elternbeirat des Herzog-Christian-August-Gymnasiums hat zusammen mit Schulleitungen und Elternbeiräten der Walter-Höllerer-Realschule, Krötensee-Mittelschule, Pestalozzi- und Jahn-Grundschule den Vortrag organisiert. Karten gibt es für acht Euro an der Abendkasse, Beginn 19 Uhr in der Krötensee-Aula.

Gefragte Termine

Unsere Zeitung sprach mit der "Hauptdarstellerin" des Abends, Diplom-Pädagogin Jutta Wimmer. Sie ist mit ihrem Schulkabarett und Impulsvortrag "Lernlust statt Lernfrust" vor allem in Deutschland und Österreich unterwegs und füllt regelmäßig ganze Stadthallen. Wieso sind diese Schulvorträge so gefragt? "Besonders, wenn es ums problembeladene Thema Schule geht, haben Menschen das Bedürfnis nach Entlastung", weiß die Referentin. "Natürlich möchten Eltern mit hilfreichen Tipps nach Hause gehen."

Was dürfen sich die Zuhörer an diesem Abend sonst noch erwarten? "Eine humorvolle und zugleich ernste Reise zurück in die eigene Schulzeit." Dabei gehe es um die größten Lernlust-Killer und was die Kinder daran hindere, ihr Potenzial voll zu entfalten. "Auch Lehrer gehen anders heim, weil sie wieder näher an den Kindern dran sind", schildert die Referentin. Sie schlage Brücken zwischen ihnen und den Eltern. Jutta Wimmer spielt in ihrem Schulkabarett auch "Lisa", einen 13-jährigen Teenager, der null Bock auf Hausaufgaben hat und das Lernen nicht so recht auf die Reihe kriegt. Ist das die Realität bei Schülern? "Natürlich kabarettistisch überzogen, aber mitten aus dem Leben gegriffen", meint sie.

Schwierigste Zeit

Wenn die Kinder nach Hause kommen, beginne für viele Eltern die schwierigste Zeit: Sie schieben die Kinder zum Lernen an, bitten und betteln, schimpfen und notfalls drohen sie auch. Oft mit wenig Erfolg. "Lisa zeigt uns all die Lernlustkiller, mit denen sie konfrontiert ist - stellvertretend für alle Kinder. Und ich scheine den Nerv zu treffen, denn die Eltern schreiben mir hinterher häufig, sie hätten ihren Sohn oder ihre Tochter auf der Bühne gesehen!"

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.juttawimmer.com
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